VPN Anbieter Test & Vergleich fĂŒr Deutschland – Testsieger 2023

In unserem tabellarischen Vergleich finden Sie die momentan besten VPN Anbieter fĂŒr Deutschland und den Rest der Welt.

Mittels der verschiedenen Filter können Sie die Vergleichstabelle nach Ihren Anforderungen sortieren und so Ihren persönlichen Testsieger kĂŒhren.

VPN Anbieter Preisvergleich und Bestenliste

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VPN Anbieter Test

„VPN“ ist die AbkĂŒrzung fĂŒr „Virtual Privat Network“ und bezeichnet eine verschlĂŒsselte und damit sichere Verbindung, die Anwendern erlaubt, anonym im Netz zu surfen und so z. B. auch im Ausland alle Internet- und Streaming-Dienste nutzen zu können, die ansonsten durch eine LĂ€ndersperre nicht aufgerufen werden können. Gleichzeitig verhindert VPN, dass unbefugte Dritte den Datenverkehr einsehen können und erhöht damit die gesamte Sicherheit beim Surfen. Der Datenverkehr ist durch VPN vor KriminalitĂ€t, Zensur und Interferenz geschĂŒtzt, da er vollstĂ€ndig verschlĂŒsselt wird.

Das ist durch ein logisch aufgebautes und geschlossenes Netzwerk möglich, wĂ€hrend User sich zwar normal im Netz bewegen können, dabei aber auf abgesicherte Tunnels zugreifen können. Diese werden durch ein VPN-Protokoll aufgebaut, das sich mit dem Login-Server verbindet und die eigentliche IP-Adresse durch eine neue ersetzt. Damit wird die wirkliche IdentitĂ€t vollstĂ€ndig verborgen. Der Datenverkehr wird uneinsehbar und kann auch mit mehreren GerĂ€ten anonymisiert werden. Die gesamte PrivatsphĂ€re des Users bleibt ausnahmslos geschĂŒtzt.

VPN Verbindung per DSL, WLAN und Handy LTE

Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art der Internetverbindung es sich handelt, ob z. B. ein Modem, Kabel, LTE, WLAN oder ISDN genutzt wird. Jede Verbindung ins Netz wird durch den VPN-Dienst automatisch und vollstĂ€ndig verschlĂŒsselt. Die IP-Adresse wird verborgen, ebenso das Tracking des Standorts verhindert. Verschiedene VPN-Serverstandorte stehen in vielen LĂ€ndern bereit, um das Nachvollziehen des Datenaustauschs abzublocken. So können Streaming-Dienste in hoher QualitĂ€t und störungsfrei auf allen GerĂ€ten genutzt werden. Eine BandbreitenbeschrĂ€nkung besteht bei VPN in der Regel nicht, wenn Kunden die angebotenen kostenpflichtigen Tarife nutzen. Bei den kostenfreien Versionen kann das Datenvolumen begrenzt sein. Viele Dienste bieten allgemein eine sehr hohe Geschwindigkeit der DatenĂŒbertragung.

Netzsperren umgehen

Weiterhin ist der Zugriff auf ansonsten blockierte oder gesperrte Seiten von ĂŒberall möglich. Mit VPN lassen sich Seiten entsperren, die nicht in allen LĂ€ndern verfĂŒgbar oder komplett blockiert sind. Durch eine VerschlĂŒsselung werden die Daten und die gesamte Kommunikation geschĂŒtzt. Das macht auch das Surfen in öffentlichen Bereichen, z. B. auf FlughĂ€fen oder in Bars und CafĂ©s möglich und sicher, wenn hier Bankdaten, Passwörter oder Email-Adressen eingegeben werden. Mit VPN kann die ganze Online-AktivitĂ€t nicht nachvollzogen oder kontrolliert bzw. ĂŒberwacht werden. Weder Netzwerkadministratoren, Internetanbieter, Datensammler, Provider, Kriminelle noch die Regierung können die Daten einsehen, ĂŒberwachen oder zensieren. Das wiederum erlaubt einen ortunabhĂ€ngigen Zugriff und so mehr FlexibilitĂ€t beim Surfen und Arbeiten.

Auch fĂŒr AngĂ€nger problemos nutzbar

FĂŒr das Nutzen von VPN sind keine besonderen Kenntnisse notwendig. Verschiedene Anbieter fĂŒr VPN stellen eine verschlĂŒsselte Internetverbindung bereit, die sich zwischen dem VPN-Server und dem PC aufbaut und in Echtzeit stattfindet. VPN bindet alle Anwender an ein zugeordnetes Netz, in das alle externen GerĂ€te durch die Verbindung ĂŒber eine spezielle VPN-Komponente aufgenommen werden. Das ist in Form eines End-to-End- oder Site-to-Site-VPN möglich. Zwei kompatible Netzwerke werden verbunden und können so die Kommunikation erleichtern, z. B. beim Aufruf von Internetseiten ĂŒber den Firmencomputer und aus dem Heimnetz.

Die VPN-Dienste können dabei kostenlos oder in einer Pro-Version kostenpflichtig genutzt werden. Das Registrieren und die Installation sind unkompliziert, die VPN-Protokolle werden standardgemĂ€ĂŸ konfiguriert. VPN ist ein Softwareprodukt und wird meistens als App genutzt. Der Dienst erlaubt den Schutz fĂŒr ein oder mehrere GerĂ€te und sollte in der Regel auch eine störungsfreie und schnelle Übertragung und Geschwindigkeit beim Aufruf aller Internetseiten gestatten. Die Bereitstellung von VPN umfasst oft eine große Auswahl an Serverstandorten weltweit.

Wie funktioniert VPN?

Jeder, der im Internet normal surft, ist ĂŒber seine weltweit einzigartige IP-Adresse normalerweise immer identifizierbar. Sowohl Webseiten als auch GerĂ€te, die mit dem Internet verbunden sind, haben eine Identifikationsnummer, die allgemein fĂŒr die Kommunikation verwendet wird. Diese basiert auf einem Internetprotokoll und wird den GerĂ€ten automatisch zugewiesen, sobald sie den Internetanschluss gewĂ€hrleisten. Dadurch ist der PC zum einen erreichbar, aber immer auch adressierbar. Die IP-Adresse kann mit einer Postanschrift verglichen werden und erlaubt abzulesen, welche Daten gesendet und empfangen werden und wohin sie gesendet werden. Der Aufruf einer Suchmaschine fĂŒhrt dann dazu, dass diese genau zuordnen kann, welches Modem verwendet, von welchem Standort aus agiert wird und wohin die Informationen geschickt werden. Der Router leitet den Datenverkehr an die IP-Adresse des PCs weiter.

IP Adresse verbergen

Die IP-Adresse ist entsprechend dazu gedacht, Daten von einem Absender zu einem EmpfĂ€nger transportieren und dabei den Anwender selbst eindeutig zuordnen zu können. VPN soll diese Identifizierung umgehen, so dass der Dienst ein wesentlich freieres Surfen möglich macht und gleichzeitig dem Schutz des Datentransfers dient. Verborgen werden der Standort und die IP-Adresse, wĂ€hrend eine neu zugeordnete das Surfen dennoch erlaubt. Bietet der VPN-Dienst eine hohe Geschwindigkeit der DatenĂŒbertragung, hat der User keinerlei EinschrĂ€nkungen oder AusfĂ€lle zu erwarten. VPN ist dabei eine der einfachsten, effizientesten und schnellsten Möglichkeiten, die IP-Adresse und den Standort zu verbergen. Der Anwender erhĂ€lt ĂŒber VPN eine eigenstĂ€ndige IP-Adresse zugeteilt, die sich außerhalb des aktuellen Standortes befindet und als Methode fĂŒr alle gĂ€ngigen GerĂ€te geeignet ist, z. B. fĂŒr Tablets, iPads, PCs, MacBooks, mobile GerĂ€te oder Fire-TV.

VPN als geschlossenes Teilnetzwerk befindet sich innerhalb eines typischen IP-Netzes, in dem die Teilnehmer rĂ€umlich auch in großer Entfernung voneinander getrennt sein können. Werden ĂŒber einen Router mehrere GerĂ€te benutzt, bleibt die IP-Adresse dieselbe. Alle Nutzer verbinden sich ĂŒber den VPN-Dienst und das VPN- Protokoll, wofĂŒr weltweit Login-Server bereitstehen, die den direkten Zugang ermöglichen. Der zur VerfĂŒgung stehende Tunnel ist verschlĂŒsselt und wird durch das Einloggen aufgebaut. Die IP-Adresse wird dabei verschleiert und durch eine neue und interne ersetzt.

VerschlĂŒsselte Kommunikation

Ist das geschehen, ist auch die Verbindung ins Netz komplett verschlĂŒsselt und anonymisiert. Das Einsehen der Daten oder des gesamten Surf-Prozesses ist nicht mehr möglich, kann weder ĂŒberwacht noch verĂ€ndert noch zensiert werden. Die Kommunikation ist damit geschĂŒtzt und abhörsicher. VPN verschlĂŒsselt den kompletten Datenverkehr, der sowohl vom GerĂ€t als auch zum GerĂ€t geleitet wird. Der Server kann dabei selbststĂ€ndig ausgewĂ€hlt werden, da VPN-Dienste eine große Auswahl an weltweiten Servern bieten. Das tĂ€uscht vor, dass der Anwender von einem anderen Standort als seinem aktuellen auf das Netz zugreift und erschwert gleichzeitig die Überwachung der gesamten InternetaktivitĂ€t. Genauso können ĂŒber VPN geografisch blockierte oder eingeschrĂ€nkte Dienste, Seiten und Inhalte freigeschaltet werden. Die Anmeldung bei einem VPN-Dienst ist legal und in der Basis-Version kostenlos.

Am PC nutzt der Anwender eine Software und eine Netzwerkkarte. Die Netzwerkkarte taucht im verwendeten Betriebssystem ganz normal als Ethernet-Adapter auf und wird dann vom PC und System wie alle anderen Programme genutzt. Der Unterschied mit VPN ist jedoch, dass alle Daten, die dann ĂŒber die Netzwerkkarte laufen und transferiert werden, verschlĂŒsselt sind.

Bei VPN-Diensten erhĂ€lt jeder Anwender und Nutzer einen eigenen Tunnel und damit seine eigene Absicherung und VerschlĂŒsselung. Damit befinden sich auch Nutzer nicht im gleichen Tunnel oder können sich gegenseitig beeinflussen. Der gesamte Datentransfer aller empfangenen und gesendeten Daten wird ĂŒber die neue und zugeordnete IP des jeweiligen VPN-Login-Servers in das Netz gesendet und sorgt fĂŒr die immer gegenwĂ€rtige AnonymitĂ€t.

Schutz im lokalen Netzwerk

Im Vergleich werden bei einer herkömmlichen Internetverbindung alle Daten, die generiert werden, in Form kleiner Pakete zerteilt und unverschlĂŒsselt ĂŒber das IP-Protokoll zum jeweiligen EmpfĂ€nger geschickt. Das ermöglicht allen im lokalen Netzwerk agierenden Teilnehmern den Zugriff oder das Einsehen der Daten. Das gilt auch fĂŒr Daten, die ĂŒber WLAN verschlĂŒsselt werden. Ein unbefugter Dritter könnte so ĂŒber ein Programm fĂŒr die Netzwerk-Kommunikationsverbindungsanalyse das WLAN-Passwort ermitteln und dann ĂŒber die eigentlich verschlĂŒsselte Leitung surfen und alle privaten Daten einsehen. Schwierig wird das, wenn es sich dabei um Passwörter, Zugangsdaten oder Konto- und Bankverbindungen handelt. Genauso sind Seiten in vielen LĂ€ndern durch die jeweilige Regierung manipuliert oder zensiert, so dass nicht ĂŒberall die gleichen Angebote im Internet zur VerfĂŒgung stehen. Erst durch die Nutzung von VPN ist der weltweite Zugriff auf alle Inhalte wieder möglich.

WofĂŒr wird VPN benutzt und wann ist der Einsatz sinnvoll?

VPN dient der legalen VerschlĂŒsselung der Daten und dem Austausch der IP-Adresse, wodurch der Zugriff und Standort verborgen bleiben und die gesamte AktivitĂ€t nicht sichtbar wird. Sinnvoll ist das fĂŒr alle Anwender, die uneingeschrĂ€nkt surfen, Blockaden und LĂ€ndersperren umgehen und ihre Daten geschĂŒtzt haben möchten. Bekannt geworden sind die Abhörpraktiken und die Überwachung durch Staat und Geheimdienste. Aber auch allgemein bietet eine normale WLAN-Verbindung selten genug Schutz, um die Daten ausreichend zu sichern. VPN verschlĂŒsselt den Datentransfer vollstĂ€ndig ĂŒber eigene bereitgestellte Server und die Zuordnung der neuen IP-Adresse. Auch die Anfragen auf den PC oder die mobilen GerĂ€te werden ĂŒber den Server verschlĂŒsselt und an die aufgerufene Webseite weitergeschickt. Ein Auswerten dieser Daten ist dann nicht mehr möglich.

Datenschutz und freie Informations- und Serverauswahl

Da fast jeder heutzutage im Internet kommuniziert, dabei Emails aufruft, die Bankdaten eingibt, Passwörter nutzt oder Fotos verschickt, ist die höhere Sicherheit ein großes Anliegen vieler User. Die wenigsten möchten, dass ein unbefugter Dritter nachvollziehen kann, welche Daten und Seiten im Netz aufgerufen wurden. Das betrifft auch die erhöhte AktivitĂ€t von Datensammlern und Providern, die IP-Adressen z. B. fĂŒr Werbezwecke nutzen und die gesamten Daten und Anfragen von Kunden auswerten. Durch VPN ist die PrivatsphĂ€re wieder geschĂŒtzt. Suchanfragen, Inhalte oder die Herkunft des Users bleiben fĂŒr den jeweiligen Provider unsichtbar.

Zensur umgehen

Ähnlich kann die staatliche Zensur in den jeweiligen LĂ€ndern umgangen oder gesperrte Inhalte durch VPN wieder eingesehen werden. Vielen dient das Netz zum weltweiten Einsehen verschiedenster Informationen, die umfassender sind als die, die in den Medien gesendet werden. Es sollte möglich sein, seine Informationen selbst zu filtern und zu sortieren, ohne dass ein Land darauf Einfluss nimmt, was gelesen werden darf und was nicht. Viele LĂ€nder sperren bestimmte Seiten oder erlauben das Abrufen der Informationen z. B. aus religiösen oder politischen GrĂŒnden nicht. Die Sperrung kann dann umgangen werden, da der Standort und Datenzugang unbekannt bleiben. VPN macht das auf legalem Weg möglich.

Weltweiter Zugang und Vorteile durch standortsunabhÀngige IP-Adressen

VPN bietet den virtuellen Standortwechsel durch die Änderung der IP-Adresse. So kann nicht mehr nachvollzogen werden, von wo aus gesurft wird, was wiederum EinschrĂ€nkungen, Sperren und Zensierungen von Seiten verhindert und den Zugang zu allen Webseiten und Diensten möglich macht. Das Herkunftsland wird durch VPN geĂ€ndert, wodurch weltweite Angebote genutzt werden können. Die geografische EinschrĂ€nkung wird durch VPN umgangen.

Auch bei der Arbeit ist VPN sinnvoll. Gerade fĂŒr BerufstĂ€tige, die hĂ€ufiger unterwegs sind und dennoch auf das Firmennetzwerk zugreifen mĂŒssen, ist die VPN-Verbindung die beste Wahl. Der Zugriff ist schnell, unkompliziert und sicher möglich, kann dabei sicher erfolgen oder gesondert fĂŒr verschiedene Mitarbeiter zugeteilt werden. Gleiches gilt fĂŒr die allgemeine Nutzung der mobilen GerĂ€te unterwegs in einer öffentlichen Internetleitung.

VPN Dienste im Ausland

Ähnlich sinnvoll ist der VPN-Dienst im Ausland. Das betrifft nicht nur das Umgehen von LĂ€ndersperren, um Streaming-Dienste, YouTube oder andere Medien zu nutzen, sondern auch viele Buchungen und Bestellungen. Der Preis hĂ€ngt oft mit der Herkunft des Zugriffs zusammen und ist unterschiedlich pro Land. Durch VPN können so Kosten gespart werden oder die Preise mit verĂ€ndertem Standort direkt verglichen werden, um das gĂŒnstigste Angebot auszuwĂ€hlen, darunter bei FlĂŒgen oder Hotels.

Sicherheit in privaten und öffentlichen Netzen

Mit VPN wird die gesamte Online-AktivitĂ€t anonymisiert und der Austausch der Daten bleibt so geschĂŒtzt, ob der User nun von zu Hause aus agiert oder in öffentlichen Bereich. Das betrifft die Eingabe persönlicher Daten, darunter Passwörter, Bankdaten, Emails oder Login-Namen, aber auch das Versenden von Fotos oder die AktivitĂ€t in Chats. Bedacht werden sollte allerdings, das VPN die Daten zwar verschlĂŒsselt, den User jedoch nicht vollstĂ€ndig unsichtbar macht. WĂ€hrend fĂŒr Dritte die Daten zwar verschlĂŒsselt sind, kann der VPN-Anbieter diese hĂ€ufig einsehen. Daher versprechen Anbieter, dass keine Speicherung der Daten erfolgt, was der User selbst jedoch nicht nachvollziehen oder ĂŒberprĂŒfen kann. Wichtig ist daher, auf seriöse Dienste zurĂŒckzugreifen und die Anbieter vor der Registrierung und Nutzung genau zu ĂŒberprĂŒfen.

Weltweite Nutzung aller Streaming-Dienste ohne EinschrÀnkungen

Mediatheken und Streaming-Dienste können in verschiedenen LĂ€ndern zwar genutzt werden, sind aber teilweise eingeschrĂ€nkt oder ganz gesperrt. Durch VPN ist es möglich, die Inhalte wieder vollstĂ€ndig nutzen und einsehen zu können. Der Zugriff ist weltweit möglich, da durch VPN das Geoblocking umgangen wird. Dadurch können sowohl im Ausland deutsche Dienste genutzt werden oder von Deutschland aus auslĂ€ndische Dienste. Die Geschwindigkeit der Übertragung ist jedoch immer von der vom VPN-Dienst bereitgestellten Bandbreite abhĂ€ngig. Der Großteil der Anbieter wirbt mit einer nur sehr geringfĂŒgigen Verringerung der Bandbreite, so dass Streaming-Dienste auch flĂŒssig laufen und störungsfrei angesehen werden können. Die Leistung reduziert sich darum, weil die VerschlĂŒsselung verschiedene VPN-Protokolle notwendig macht. Sinnvoll ist daher, einen Provider zu wĂ€hlen, der eine hohe Geschwindigkeit der DatenĂŒbertragung gewĂ€hrleistet.

Was ist nötig, um VPN nutzen zu können?

Ist ein VPN-Dienst gewĂ€hlt, ist meistens zunĂ€chst eine Anmeldung oder bei kostenpflichtigen Versionen eine Registrierung notwendig, um das Network nutzen zu können. DafĂŒr kann die Software verwendet werden oder die vom Service bereitgestellte App, die dann auf das mobile GerĂ€t heruntergeladen wird.

Ist das geschehen, sollten alle Cookies zunÀchst gelöscht werden und das GerÀt komplett neugestartet werden. Damit werden alle veralteten Standorterkennungen beseitigt.

Nun erfolgt das Einloggen beim VPN-Anbieter, wodurch eine Verbindung zu dem Server ĂŒber einen anderen Standort hergestellt wird.
Automatisch erhĂ€lt jeder User dann eine neue IP-Adresse zugeteilt, kann dabei hĂ€ufig auch das Land bestimmen, von dem die IP zugeordnet wird. Gleichzeitig ist die Verbindung damit datengeschĂŒtzt und verschlĂŒsselt. Nun kann unbedenklich und anonym gesurft werden.

Da viele VPN-Anbieter in der kostenlosen Version meistens gewisse EinschrĂ€nkungen haben, darunter die Surf-Geschwindigkeit oder gleichzeitige Nutzung von VPN auf mehreren GerĂ€ten, sind die kostenpflichtigen Versionen interessant. Auch diese können ĂŒber einen bestimmten Zeitraum kostenlos getestet und genutzt werden. Viele Anbieter bieten den Service mit einer 30-tĂ€gigen Geld-zurĂŒck-Garantie.

Worauf sollte bei der Auswahl eines VPN Anbieters geachtet werden?

Um den geeigneten VPN-Anbieter zu finden, ist vorab immer ein Vergleich der Angebote sinnvoll, auch eine PrĂŒfung des Standorts des Anbieters und die Bereitstellung der Bandbreite. Nur so kann VPN störungsfrei und uneingeschrĂ€nkt genutzt werden, ohne Nachteile zu bringen. Bedacht werden sollte, dass viele Webseiten durch das große Angebot an VPN bestimmte Server bereits identifizieren können. Entsprechend kann dann eine Anfrage, die ĂŒber einen VPN-Server lĂ€uft, als solche erkannt werden.

VPN ist daher immer nur ein Teil des Schutzes fĂŒr die PrivatsphĂ€re und sollte durch weitere Sicherheitsmaßnahmen ergĂ€nzt werden. Gleichzeitig ist ein seriöser Anbieter mit umfangreichem Service zuverlĂ€ssiger. Geachtet werden sollte dabei immer auf folgende Kriterien:

StabilitÀt, Bandbreite und Geschwindigkeit des Servers

VPN dient der VerschlĂŒsselung der Daten, wodurch sich die Surfgeschwindigkeit und Bandbreite reduzieren. Das ist zwar bei vielen Providern wieder durch eine gute Serverinfrastruktur und Bandbreitenbereitstellung ausgeglichen, dennoch ist die Übertragung geringfĂŒgig langsamer. Bei seriösen Anbietern ist die Reduzierung kaum zu spĂŒren und der Datenfluss erfolgt störungsfrei. Meistens ist das jedoch nur bei einer Pro-Version und kostenpflichtigen Nutzung möglich.

Im kostenfreien Bereich wird hĂ€ufig nur ein Datenvolumen von 500 MB zur VerfĂŒgung gestellt. FĂŒr das Herunterladen von Daten oder die störungsfreie Nutzung von Streaming-Diensten ist das zu gering. Ist die Datenmenge eingeschrĂ€nkt, werden zudem immer Datenprotokolle angelegt, selbst wenn eine Datenmenge von 5 bis 20 GB pro Monat zur VerfĂŒgung steht. Das Surfen sollte mit Highspeed möglich sein, wobei dieses unauffĂ€llig im Hintergrund lĂ€uft. Noch besser ist natĂŒrlich die unbegrenzte Bandbreite.

Anzahl der Serverstandorte und VerschlĂŒsselungsstandards

Es ist wichtig, dass der VPN-Anbieter zwar eine große Anzahl an Servern und Standorten auf der ganzen Welt zu bieten hat, so dass weder die Datenkommunikation eingeschrĂ€nkt noch die eigene AktivitĂ€t leicht nachvollziehbar ist, dass das Angebot jedoch nicht ĂŒberhandnimmt. Zu viele Standorte sind ein Verweis darauf, dass kein eigener Server zur VerfĂŒgung steht, sondern viele Server gemietet werden und so auch Protokolle angelegt und die Daten aufgezeichnet werden. Besser ist es, ĂŒber bestimmte Server die Möglichkeit zu erhalten, weltweit eingeschrĂ€nkte oder blockierte Inhalte freizuschalten.

Der Anbieter sollte in jedem Fall leistungsstarke VerschlĂŒsselungsstandards bieten, die der Norm entsprechen und im Idealfall auch selbst keine Protokolle anlegt, so dass der Anbieter nicht weiß, welche Webseiten aufgerufen und besucht werden. DNS-Leaks sollten verhindert und die typischen IPv4- und IPv6-Protokolle unterstĂŒtzt werden.

Datenverbrauchmessung und Datenspeicherung

Damit auch ĂŒber den VPN-Dienst alle Daten verschlĂŒsselt werden und der User anonym bleibt, ist darauf zu achten, dass der Anbieter die Internetseitenbesuche oder aufgerufenen Informationen nicht speichert oder aufzeichnet. Nicht so tragisch ist die Messung des Datenverbrauchs, wobei dann Diagnosedaten gesammelt werden, um den Dienst zu verbessern. Der Kunde sollte jedoch immer die Möglichkeit haben, diese Messung deaktivieren zu können. Ganz anonym ist er daher nie, da VPN-Anbieter die IP-Adresse und die ĂŒbertragenen Daten einsehen können.

Hilfreich ist es, Webseiten mit HTTPS zusĂ€tzlich zu verschlĂŒsseln. So können Eingaben zwischen den Internetseiten und dem PC zwar ĂŒbertragen, die Anfragen aber von den VPN-Anbietern nicht ausgelesen werden. Auch ein Tor-Browser oder die Nutzung privater Modi sind hilfreich fĂŒr die bessere AnonymitĂ€t und die Reduzierung von Tracking-Maßnahmen auf Internetseiten.

Nutzung von VPN auf mehreren GerÀten

Das Angebot unterscheidet sich bei den verschiedenen Bereitstellern von VPN. Einige gestatten die Nutzung von VPN simultan auf einer bestimmten Anzahl von GerĂ€ten, andere ermöglichen eine unbegrenzte GerĂ€teanzahl, so dass VPN flĂŒssig und gleichzeitig auf allen genutzten GerĂ€ten lĂ€uft. Gut ist, wenn der aktive Schutz auf mehr als 5 GerĂ€ten möglich ist. Voraussetzung ist natĂŒrlich, dass die Software fĂŒr alle gĂ€ngigen Betriebssysteme kompatibel ist, z. B. fĂŒr Windows, Mac, iOS und Android.

Standort des VPN-Anbieters

Nicht immer ist es ratsam, Anbieter aus dem Ausland zu wĂ€hlen, da z. B. in den USA alle Dienste und Firmen auf Anfrage durch Behörden gezwungen sind, SSL-SchlĂŒssel oder Kundendaten ihrer Nutzer aushĂ€ndigen zu mĂŒssen, selbst dann, wenn die Daten innerhalb von Europa gespeichert sind. Damit wird der eigentliche Zweck von VPN unbrauchbar und bietet nicht den vollstĂ€ndigen Schutz. Viele Dienste mussten daher im Ausland auch wieder eingestellt werden. Daher ist die Wahl deutscher Anbieter wesentlich sicherer, da der Datenschutz im Gesetz verankert ist. In Deutschland ist die Vorratsdatenspeicherung nicht erlaubt, in anderen LĂ€ndern dagegen schon.

Bereitstellung der IP-Adressen und der Protokolle

NatĂŒrlich ist VPN bei großen Providern einfach und schnell eingerichtet, kann aber dann z. B. bei PPTP VPN auch unkomplizierter wieder entschlĂŒsselt werden. Das ist besonders dann der Fall, wenn VPN-Anbieter Kunden mit einer festen und eigenen IP-Adresse locken. Diese macht zwar ein separates Surfen möglich, sorgt jedoch gleichzeitig dafĂŒr, dass jeder Kunde leichter identifiziert und zugeordnet werden kann. Die feste IP macht das Einsehen möglich, wann, wie lange und wofĂŒr und von wem sie verwendet wird. Es ist entsprechend besser, eine Auswahl vieler VPN-Tunnel nutzen zu können, die ĂŒbe den Server die IP verbergen.

Welche VPN Anbieter sind seriös?

VPN wird von einer großen Anzahl von Diensten und Anbietern fĂŒr Kunden bereitgestellt. Das kann kostenlos oder kostenpflichtig sein, wobei der Service, die Surfgeschwindigkeit und die simultane Nutzung von VPN auf mehreren GerĂ€ten unterschiedlich sind. Wie bereits gezeigt, ist es entscheidend fĂŒr die Sicherheit, wo der Anbieter seinen Sitz hat und wie er mit der Datenaufzeichnung und Aufbewahrung aller VerbindungsverlĂ€ufe verfĂ€hrt. Eine völlig anonyme Internetnutzung und der unzensierte Zugriff auf alle Inhalte sind nur bei bestimmten VPN-Diensten möglich. Es bringt weniger, eine bestimmte IP-Adresse zugeteilt zu bekommen als verschiedene Tunnel nutzen und das Geoblocking umgehen zu können.

In Verbindung mit einer Empfehlung fĂŒr VPN-Dienste stehen immer die Logfiles, die vereinfacht eine Art Tagebuch oder Protokoll der VPN-Server sind. Diese zeichnen die Daten der Internetnutzung auf und protokollieren dabei auch, welche IP-Adresse auf welche Daten zugreift, wie hoch die Datenmenge ist und in welcher Zeitdauer die Verbindung verwendet wird. Fast alle VPN-Anbieter nutzen Logfiles, da diese fĂŒr die Verbesserung der Bereitstellung von VPN und fĂŒr die Wartung des Systems sinnvoll sind. Der Server kann schließlich nicht einfach sich selbst ĂŒberlassen werden, so dass schnell auf AusfĂ€lle, Störungen oder auf eine Überlastung reagiert werden kann.

Keine Auswertung von Logfiles

Entscheidend ist dabei lediglich, dass die Daten nicht ausgewertet werden können. Einige Anbieter nutzen keine eignen, sondern gemietete und bereitgestellte Server, so dass sich Logfiles nicht vermeiden lassen. Dennoch können User immer auf Anbieter achten, die bedenkliche Logfiles aufweisen. Das betrifft eine limitierte Anzahl erlaubter GerĂ€te fĂŒr VPN, da hier die IP-Adresse immer protokolliert wird, und Anbieter, die ĂŒbermĂ€ĂŸig viele Standorte bereitstellen. Das wiederum ist ein Hinweis darauf, dass die Server angemietet und nicht selbst betrieben werden, so dass Logfiles angelegt werden mĂŒssen.

Eigene Server

Ein guter VPN-Anbieter zeichnet sich dadurch aus, dass er eigene Server betreibt, eine eigene IP-Adresse hat und keine EinschrĂ€nkungen in der VPN-Nutzung voraussetzt, z. B. durch die GerĂ€teanzahl oder die Datenmenge und Bandbreite. Die Surf-Geschwindigkeit ist entscheidend fĂŒr das Aufrufen von Seiten und Inhalten, beim Download, beim Ansehen von Videos oder beim Streamen. Wird sie durch VPN langsamer, da der Datenstrom verschlĂŒsselt ist und umgeleitet wird, muss sie durch leistungsfĂ€hige Server und eine gute Infrastruktur wieder ausgeglichen werden. Sehr gut ist auch, wenn Web-Inhalte entsperrt werden können.

Der VPN-Anbieter muss entsprechend in der Lage sein, Blockierungen umgehen zu können, was die meisten seriösen Dienste hinbekommen. Eine strikte No-Log-Policy und aktuelle VerschlĂŒsselungsmethoden sind weitere Merkmale fĂŒr einen guten Anbieter, damit die OnlineaktivitĂ€t und der Browserverlauf nicht ausgewertet werden können. Anbieter wie „ExpressVPN“ oder „NordVPN“, die einen sehr guten Ruf haben, lassen sich den Verzicht auf Logfiles sogar durch externe PrĂŒfungen bestĂ€tigen.

Empfehlenswert sind Anbieter mit einer Multi-Hop-Verbindung, die jede IP-Adresse verschleiert. Bei einem Vergleich der Anbieter lĂ€sst sich die SeriositĂ€t einfach ĂŒber die AGB und das kundenlockende Paket selbst prĂŒfen. FĂŒr viele Kunden zĂ€hlt auch eine hohe Benutzerfreundlichkeit und einfache Anwendung. Der Surf-Komfort sollte Ă€hnlich wie die Sicherheit und der Schutz gewĂ€hrleistet sein. Dazu sollte VPN fĂŒr alle gĂ€ngigen GerĂ€te kompatibel sein.

VPN Anbieter Test

An dieser Stelle sollen nun die wichtigsten Anbieter aus unserem Vergleich ausfĂŒhrlich vorgestellt werden, wobei sowohl die Vorteile als auch die Nachteile mit einbezogen werden. Der Überblick gestattet die Auflistung seriöser Dienste und des gesamten Leistungsangebots.

So ist eine Unterscheidung der Anbieter möglich, auch die Abgrenzung zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Nutzungsmöglichkeiten und die Hervorhebung des jeweiligen Servernetzwerks, der Surfgeschwindigkeit und der Benutzerfreundlichkeit und Anwendung.

ExpressVPN

„ExpressVPN” gehört zu den renommierten und bekanntesten Anbietern und sorgt auch stĂ€ndig dafĂŒr, das Vertrauen der Kunden zu erhöhen. Der Standort des Unternehmens ist auf den Britischen Jungferninseln, so dass die Datenspeicherung keinen gesetzlichen Bestimmungen oder EinschrĂ€nkungen unterliegt. Verwendet werden eine HMAC-Authentifizierung und der 246-Bit-AES-CBS-VerschlĂŒsselungsstandard. Dazu gibt es einen Internet-Kill-Switch, der dafĂŒr sorgt, dass der Datenverkehr automatisch dann unterbrochen wird, wenn die Verbindung abbricht, den DNS/IPv6-Leakschutz und das Split-Tunneling.

Bei „ExpressVPN“ wird transparent offengelegt, was an Service geboten ist, welche Leistungspakete zur VerfĂŒgung stehen und inwieweit der Datenschutz und die VerschlĂŒsselung gewĂ€hrleistet sind. User können Apps fĂŒr iOS oder Android oder eine Desktop-Software fĂŒr Windows und MacOS nutzen. Selbst die kostenpflichtige Version kann 3 Monate vorab getestet werden und schließt eine 30-tĂ€gige Geld-zurĂŒck-Garantie mit ein.

Der Anbieter setzt auf eine hohe Geschwindigkeit beim Surfen, ein großes Servernetzwerk, auf ein intuitives Design und eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Geboten sind, trotz der „No-Log-Policy“ dennoch ĂŒber 1.500 Server, die in mehr als 90 LĂ€nder verteilt sind und damit die effizientesten Verbindungen fĂŒr das anonyme Surfen bieten. Der Kunde hat dabei immer die Möglichkeit, die IP-Adresse und das Land selbststĂ€ndig auszuwĂ€hlen. ES gibt private und sichere P2P-Verbindungen und eine hohe KompatibilitĂ€t fĂŒr alle gĂ€ngigen GerĂ€te. Die gleichzeitige Nutzung ist nicht eingeschrĂ€nkt, das Einrichten der Software besonders einfach.

„ExpressVPN“ besitzt eine hervorragende Infrastruktur zur Verschleierung der IP-Adresse und zur VerschlĂŒsselung aller Daten. Inhaltliche BeschrĂ€nkungen können umgangen werden. Der Zugang ist unbegrenzt und weltweit möglich. Datenanalyseprotokolle werden dabei nicht angelegt, lediglich Informationen festgehalten, die das Datum betreffen, wann die Verbindung im Netz hergestellt wurde. Ebenfalls werden die Auswahl des Serverstandorts und die benutzte Bandbreite protokolliert.

Die Bandbreite ist grundsĂ€tzlich unbegrenzt und mit Highspeed sehr schnell. Das liegt daran, dass eine kostenlose Version, wie sie andere Anbieter mit EinschrĂ€nkungen bieten, nicht zur VerfĂŒgung steht, der Kunde jedoch aus drei verschiedenen Paketen und Abonnementen auswĂ€hlen kann. Die Nutzung fĂŒr einen Monat kostet umgerechnet 14,70 Euro mit dem gesamten Serviceangebot, die Nutzung fĂŒr 6 Monate 11,34 Euro und das Paket fĂŒr die Nutzung von 15 Monaten 7,57 Euro.


NordVPN

nordvpn Eine sichere und sehr schnelle Verbindung ins Netz mit anonymer AktivitĂ€t ĂŒber VPN bietet “NordVPN”. Das Unternehmen ist bereits ĂŒber 10 Jahre tĂ€tig und gilt als eines der seriösesten und bekanntesten in diesem Bereich. Hier kann nicht nur auf einen hervorragenden Kundenservice zurĂŒckgegriffen werden, auch die Anmeldung und Nutzung sind kinderleicht. Der Support steht per Live-Chat rund um die Uhr zur VerfĂŒgung, so dass das Unternehmen schnell auf Kundenanfragen eingehen kann.
Geboten sind Serverstandorte in ĂŒber 60 LĂ€ndern mittels privater und sicherer P2P-Verbindungen. Der Dienst ist zwar nicht kostenlos, in der Preisgestaltung jedoch sehr flexibel mit guten vergĂŒnstigten Angeboten. Auch „NordVPN“ hĂ€lt an einer „No-Log-Policy“ fest und lĂ€sst sich diese von unabhĂ€ngigen PrĂŒfern bestĂ€tigen. Aufzeichnungen werden weder ĂŒbe den Datenverkehr, noch die Dauer oder die Nutzersitzungen gemacht.

Betrieben werden 1.850 Server, die vermehrt auch in Europa und Nordamerika zu finden sind. Kleinere Netzwerke gibt es in Afrika oder Asien, wobei jeder Kunde das Land frei wĂ€hlen kann, ebenso besondere leistungsstĂ€rkere VerschlĂŒsselungen durch Anti-DDoS oder durch DoppelVPN. Hier kann die Surf-Geschwindigkeit entsprechend fĂŒr bestimmte Anwendungen beeinflusst werden, ebenso die DatenverschlĂŒsselung selbst. Bestimmte Streaming-Dienste erfordern eine dedizierte IP-Adresse, die bei „NordVPN“ ausgewĂ€hlt werden kann. Der Anbieter ist darĂŒber hinaus auch in der Lage, Dienste wie „Hulu“, „Netflix“ oder den „BBC iPlayer“ zu entsperren. Solide VerschlĂŒsselungsstandards, die der Norm entsprechen, und ein DNS-Leakschutz sind geboten. Bei „NordVPN“ wird der Datenstrom, der gesendet und empfangen wird, ĂŒber verschlĂŒsselte Tunnel ĂŒbertragen. Der Zugriff auf die PrivatsphĂ€re ist damit nicht möglich. Die Verbindung funktioniert fĂŒr alle bekannten Systeme. Der Zugriff ist jedoch nur auf 6 GerĂ€te beschrĂ€nkt. DafĂŒr stellt eine Kill-Switch-Technologie sicher, dass alle sensiblen Daten zu keinem Zeitpunkt offengelegt werden können.

Bei „NordVPN“ stehen dem Kunden Monats- und Jahrespakete zur Auswahl. Das Monatspaket kostet 10,87 Euro, das Jahrespaket pro Monat 6,36 Euro und ein 3-Jahrespaket kostet 3,17 Euro im Monat. Die Zahlung erfolgt dann einmal pro Monat oder einmal im Jahr.


hide.me

hide.me Der Anbieter „hide.me“ wirbt mit dem weltweit schnellsten VPN und hat bereits ĂŒber 15 Millionen Nutzer weltweit. Der Service lĂ€uft unbemerkt im Hintergrund und die Bandbreite wird von dem Anbieter bei der kostenpflichtigen Version nicht eingeschrĂ€nkt. Auch in Sachen „Logfiles“ ist „hide.me“ sicher und gibt an, dass weder Daten aufgezeichnet noch protokolliert werden.

Das Unternehmen wurde 2012 gegrĂŒndet, da die Limitierung und Überwachung immer mehr im Internet eingeschrĂ€nkt wurden. Da zur Zeit der GrĂŒndung die Dienste noch teuer waren, war es ein Bestreben, ein gĂŒnstiges und gleichzeitiges Sicherheitsniveau bereitstellen zu können. Die Benutzerfreundlichkeit bei „hide.me“ ist hoch, die Anmeldung sehr einfach und der Service zuverlĂ€ssig. Das erlaubt einer großen Anzahl an Nutzern die Bedienung und Verwendung, ohne dass technisches Know-How notwendig ist. Der Sitz des Unternehmens ist in Malaysia, wobei hier keine gesetzlichen EinschrĂ€nkungen bestehen oder die Datenanalyse erforderlich ist.

Der Kunde kann auf ein weltweites VPN-Netzwerk zurĂŒckgreifen, wobei das Unternehmen die Serverstandorte mit Bedacht ausgewĂ€hlt hat und nur in LĂ€ndern agiert, die niedrige Ping-Zeiten und strenge Datenschutzbestimmungen aufweisen. Dazu hat „hide.me“ den Vorteil, dass die Server eigene und keine gemieteten sind, was fĂŒr Kunden ein wichtiger Hinweis darauf ist, dass keine Log-Dateien dauerhaft aufgezeichnet werden. UnterstĂŒtzte Protokolle sind PPTP, IPsec, L2TP, SoftEther, Open VPN, SOCKS und SSTP. Das erlaubt Kunden, von ĂŒberall auf der Welt auf das VPN-Server-Netzwerk zugreifen zu können.

Der Anbieter „hide.me“ stellt seinen Kunden ĂŒber die firmeneigene Webseite ein Tool zur VerfĂŒgung, das eine PrĂŒfung der IP-Adresse gestattet. Das ist noch vor der Verbindung mit dem VPN-Dienst möglich und ebenso danach. Der Kunde kann so nachvollziehen, wie sich die IP-Adresse und der Standort verĂ€ndert haben. Die VPN-Verbindung ist zuverlĂ€ssig und schnell. Eine EinschrĂ€nkung der Bandbreite gibt es bei der kostenpflichtigen Version nicht. Beim der kostenfreien Variante steht ein Datenvolumen von 2 GB zur VerfĂŒgung. Ähnliche Unterschiede gibt es in der Standortnutzung und der gleichzeitigen Verbindung auf verschiedenen GerĂ€ten. Das Premiumpaket erlaubt die Verwendung von VPN auf 5 GerĂ€ten zugleich, die kostenfreie Version nur auf einem GerĂ€t. Auch stehen hier nur 5 Server-Standorte zur Auswahl, wĂ€hrend in der kostenpflichtigen Variante alle Standorte genutzt werden können. Das Angebot samt EinschrĂ€nkung weicht hier deutlich in den Paketen voneinander ab. Die Premiumversion kostet 5,41 Euro im Monat mit der ĂŒblichen 30-tĂ€gigen Geld-zurĂŒck-Garantie. Die Anmeldung ist grundsĂ€tzlich kostenlos. Kreditkarten- oder Kontoangaben mĂŒssen beim Anmelden noch nicht gemacht werden, auch dann nicht, wenn die Basisversion genutzt wird.

Das globale VPN-Netzwerk umfasst 57 Standorte auf 6 Kontinenten mit 1.400 Servern. Eine Begrenzung fĂŒr das IP-Switching ist nicht vorhanden, so dass ein sehr freies und unkompliziertes Agieren im Netz möglich ist. Verwendet werden können typische Betriebssysteme wie Windows, Linux, MacOS, Android und iOS und Browser wie Chrome oder Firefox. Eine 256-Bit-AES-VerschlĂŒsselung, der IP-Leakschutz und der automatische Kill-Switch werden bereitgestellt. Auch der unlimitierte Standortwechsel ist möglich. Bei der Premiumversion kann das Abo jederzeit gekĂŒndigt werden. Rabatte gibt es, wenn das Abo ein Jahr im Voraus bezahlt wird und bei den 3- bis 6-Monatas-Tarifen.


PureVPN

purevpn Der Anbieter „PureVPN“ ist einer der gĂŒnstigsten im Vergleich und stellt ein Abo fĂŒr 2 Jahre zum Monatspreis von nur 2,92 Euro bereit. Eine ausgewogene und gut funktionierende Infrastruktur und eine Auswahl aus 750 Servern sind geboten. Auch dieser Anbieter verspricht, einer der schnellsten VPN-Dienste zu sein. Zahlreiche Verbindungsmodi, Sicherheits-Features und ein ĂŒbersichtlich gestaltetes Design sind VorzĂŒge, die sich sehen lassen können. Die 750 Server stehen dabei in 141 LĂ€ndern zur VerfĂŒgung.

„PureVPN“ hat den Sitz in Hongkong, wurde 2006 gegrĂŒndet und hĂ€lt fĂŒr seine Kunden eine AES-256-Bit-VerschlĂŒsselung und den DNS-Leakschutz bereit. Daneben können Anwender eine Daten-Cloud und einen Virenscanner nutzen. Die online ĂŒbertragenen Daten können entsprechend direkt ĂŒberprĂŒft werden. Es ist möglich, ein Nutzerprofil anzulegen, blockierte Webseiten zu entsperren, eine unbegrenzte Surf-Geschwindigkeit, Internet Freedom und einen Modi-Stream zu nutzen. Teilweise zeigen sich in der Übersetzung leichte SchwĂ€chen, die jedoch die leichte Bedienung nicht wesentlich beeinflussen.

Die Datenerfassung ist bei „PureVPN“ seriös, da in Hongkong strenge Datenschutzgesetze herrschen, wĂ€hrend das Unternehmen selbst nicht so transparent agiert wie andere Anbieter. Es gibt verschiedene Abo-Modelle, wobei das Monatspaket etwa 9,96 Euro kostet und gĂŒnstiger als 6-Monatspaket mit 8,14 Euro wird. Ein 2-Jahres-Abo kostet im Monat umgerechnet nur 2,92 Euro, womit es tatsĂ€chlich eines der gĂŒnstigsten ist. Das Angebot gilt jedoch nur fĂŒr das erste Jahr. Im zweiten Jahr wird der Preis auf 5,10 Euro erhöht, womit der Anbieter immer noch gĂŒnstiger als andere ist. Eine kostenlose Version gibt es dagegen nicht. FĂŒr jedes Abo wird von „PureVPN“ jedoch die 30-tĂ€gige Geld-zurĂŒck-Garantie gewĂ€hrleistet. Falls der Service keinen Gefallen findet, kann er jederzeit gekĂŒndigt werden.

Auch der Datentransfer und die Bandbreite sind bei allen Versionen nicht eingeschrĂ€nkt. Pro Abo und Konto ist die Nutzung von VPN auf 5 GerĂ€ten gleichzeitig möglich. Die Daten werden zwar erfasst, jedoch nicht gespeichert. Hinter dem Anbieter steht die Firma „GZ Systems“, die in diesem Bereich mitunter am lĂ€ngsten tĂ€tig ist und fĂŒr ZuverlĂ€ssigkeit und Service steht. Aufgrund des Firmensitzes ist jedoch fĂŒr Kunden eine VerstĂ€ndigung nur sehr mĂŒhsam möglich, wenn die englische Sprache nicht beherrscht wird.

FĂŒr die Registrierung ist die Angabe des Namens, der Email-Adresse und des gewĂŒnschten Zahlungsmittels notwendig. Auch können Krypto-WĂ€hrungen genutzt werden. Zusammengefasst lĂ€sst sich sagen, dass Übertragungsraten hoch sind, der Verbindungsaufbau schnell ist und die Server auch fĂŒr das Streaming optimal geeignet sind. Nachteilig ist, dass die Auswahl der Server nicht möglich ist, sondern die Verbindung immer vollautomatisch hergestellt wird und zwischen den 5 gebotenen Modi wechselt. Das macht die Datensicherheit etwas geringer, dafĂŒr die Geschwindigkeit höher. Die AnonymitĂ€t bleibt jedoch fĂŒr alle Kunden gewĂ€hrleistet. Genutzt werden kann von Kunden z. B. der Modus „Internetfreiheit“, der fĂŒr das Entsperren und Umgehen von Netzwerken aller Art gedacht ist.


HideMyAss!

hidemyass Im Vergleich mit anderen VPN-Anbietern hat „HideMyAss!“ relativ wenige Standorte zu bieten, dafĂŒr aber eine VerschlĂŒsselung nach MilitĂ€rstandard, die jedoch im Grunde der von anderen Anbietern entspricht. „HideMyAss!“ ist der VPN-Service des Unternehmens „AVG Technologies“, das Antivirenprogramme herstellt und damit die langjĂ€hrige Erfahrung bietet. Auf der firmeneigenen Webseite wird ein sehr lockerer Umgang mit dem Kunden angestrebt, wobei auch die ErklĂ€rungen zum Schmunzeln anregen. Die Firma selbst ist jedoch renommiert, wurde 1991 gegrĂŒndet und stellt Sicherheitssoftware her. Der VPN-Dienst wird separat angeboten und vermarktet und mit „HMA“ abgekĂŒrzt.

Bei „HideMyAss!“ ist das anonyme Surfen, sichere Banking und das Streamen aller weltweiten Inhalte. Der Kunde kann aus 290 Standorten in 190 LĂ€ndern mit 950 Servern auswĂ€hlen, was fĂŒr das Surfen völlig genĂŒgt und auch den Zugriff auf beschrĂ€nkte Webseiten gestattet. Der geografische Standort des mobilen GerĂ€ts oder PCs wird nicht mehr erfasst, die IP-Adresse gegen eine andere ersetzt. Die Anmeldung und die Installation sind sehr einfach und leicht verstĂ€ndlich. Aus einer Liste an LĂ€ndern kann der Server gewĂ€hlt werden, so dass die AktivitĂ€t im Netz dann anonym erfolgt.

Geboten ist VPN fĂŒr 5 GerĂ€te gleichzeitig auf typischen Betriebssystemen wie Windows, MacOS, Linux, Android und iOS. Zwar gibt es keine kostenlose Version, dafĂŒr drei verschiedene Abos. Das gĂŒnstigste ist mit 3,69 Euro im Monat das 36-Monatspaket, wĂ€hrend das 12-Monatspaket 5,99 Euro kostet und das 1-Monatspaket 10,99 Euro. FĂŒr alle Varianten gibt es keine Up- und Download-BeschrĂ€nkungen. Gleichzeitig ist eine hohe Surf-Geschwindigkeit geboten, die jedoch auch von dem jeweilig gewĂ€hlten Server abhĂ€ngt. Kunden können daher aus der Liste ihren eigenen Favoriten auswĂ€hlen, der die gewĂŒnschte Geschwindigkeit bereithĂ€lt. Ein Feature bei „HideMyAss!“ ist der „Speed-Guide“, der anzeigt, welcher Server welche Surf-Geschwindigkeit ermöglicht. Ein umstĂ€ndliches Ein- und Ausloggen ist daher nicht notwendig.

Die ZuverlĂ€ssigkeit in Sachen AnonymitĂ€t und Schutz sind bei „HDM!“ geboten, wĂ€hrend auf eine langfristige Datenspeicherung verzichtet wird. Auch die kleinere Auswahl an Standorten ist ein guter Hinweis darauf, dass bei dem VPN-Dienst keine Verbindungsprotokolle erstellt werden. Schon beim direkten Surfen wird die „History“ gelöscht. Zusammengefasst ist „HideMyAss“ einer der sichersten Anbieter, wĂ€hrend es zwar gĂŒnstigere Alternativen gibt, jedoch die QualitĂ€t und Garantie geboten sind.


CyberGhost

cyberghost Bekannt ist der VPN-Dienst von „CyberGhost“. Das Unternehmen hat den Sitz in Bukarest in RumĂ€nen und wurde 2004 gegrĂŒndet. Damit gehört es zu den Ă€ltesten in diesem Bereich und blickt auf eine langjĂ€hrige Erfahrung zurĂŒck. Die Software wurde in eigener Herstellung entwickelt und erlaubt mittels VPN das unbegrenzte Surfen und Streamen. Die AnonymitĂ€t ist gewĂ€hrleistet, ebenso der Datenschutz durch eine VerschlĂŒsselung auf militĂ€rischem Niveau. Finanzielle Transaktionen, die Eingabe von Passwörtern und die gesamte anonyme digitale IdentitĂ€t sind so sicher möglich. Auch „CyberGhost“ legt Wert auf die „No-Log-Policy“ und speichert und erfasst keine Kundendaten.

Bei „CyberGhost“ haben Kunden die Auswahl aus ĂŒber 5.900 Servern in ĂŒber 90 LĂ€ndern. Die Surf-Geschwindigkeit ist hoch und kann bis zu 1.000 Mbit betragen, da fĂŒr die Abos eine unbegrenzte Bandbreite geboten ist. Mit der VPN-Verbindung entstehen keinerlei Pufferzeiten, Störungen oder Drosselungen. VPN kann auf bis zu 7 GerĂ€ten gleichzeitig verwendet werden. Das native OpenVPN, L2TP, PPTP und IPSec sind genauso geboten wie der automatische Kill-Switch und eine 256-Bit-AES-VerschlĂŒsselung. Genutzt werden kann „CyberGhost“ auf allen gĂ€ngigen Betriebssystemen. Die Angebote umfassen ein 1-Monatspaket fĂŒr 11,99 Euro im Monat, ein 1-Jahrespaket fĂŒr 5,29 Euro im Monat und ein 3-Jahrespaket fĂŒr 2,45 Euro im Monat. Damit ist „CyberGhost“ zwar nicht der gĂŒnstigste Anbieter im Monatspreis, jedoch fĂŒr Langzeitnutzer eine gute Wahl, wobei hier wiederum eine Bindung von 3 Jahren notwendig ist. Die Abos können jedoch auch jederzeit gekĂŒndigt werden. FĂŒr die Jahres-Abos ist eine 45-tĂ€gige Geld-zurĂŒck-Garantie gewĂ€hrleistet.

„CyberGhost“ wird besonders von Kunden bevorzugt, die gerne Streaming-Dienste nutzen. Hier können User auf ein sehr großes Angebot zurĂŒckgreifen, wĂ€hrend die Übertragung störungsfrei möglich ist und gesperrte Inhalte eingesehen werden können. Die Installation ist auf dem PC und auf mobilen GerĂ€ten denkbar einfach. DafĂŒr muss lediglich eine Datei hochgeladen werden, bei der sich dann die Software automatisch installiert und der Dienst sofort genutzt werden kann.

IPVanish

ipvanish Ein seriöser und kommerzieller VPN-Dienst ist „IPVanish“, den es seit 2012 gibt. Der Sitz des Unternehmens ist in Amerika, wobei Kunden aus 1.300 Servern in 75 LĂ€ndern auswĂ€hlen können und der Verbindungsaufbau und die Übertragungsraten sehr schnell und störungsfrei möglich sind. Eines der wesentlichen Hauptelemente ist die gleichzeitige Nutzung von VPN auf 10 GerĂ€ten pro Konto. Eine einfache BenutzeroberflĂ€che und ein ĂŒbersichtliches Design der Software erleichtern die Anwendung, wenn auch einige Funktionen weniger gut gelöst sind, so z. B. eine Speicherung bestimmter Server, die hĂ€ufig verwendet werden. Etwas besser ist die App fĂŒr mobile Anwendungen. Hier ist der Zugriff besonders unkompliziert möglich.

Der VPN-Dienst von „IPVanish“ ist fĂŒr alle gĂ€ngigen Betriebssysteme kompatibel, darunter Windows, MacOS, iOS oder Android. GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkungen gibt es nicht, dafĂŒr auch keine kostenlosen Anwendungen. Bereitgestellt werden verschiedene Abos, wobei bei LangzeitvertrĂ€gen keine wirklichen preiswerten oder vergĂŒnstigten Alternativen zur VerfĂŒgung stehen. Es gibt ein Monatspaket fĂŒr 8,85 Euro und ein Jahrespaket fĂŒr 5,74 Euro pro Monat. Das Abo kann jĂ€hrlich, vierteljĂ€hrlich oder monatlich mit gĂ€ngigen Zahlungsmitteln bezahlt werden.

Bei „IPVanish“ werden die Daten ĂŒber eigene VPN-Server verschlĂŒsselt. Der Datenverkehr lĂ€uft ĂŒber diese bereitgestellte Verbindung und ist damit anonym und sicher. Keiner kann Einsicht auf den wirklichen Standort oder die IP-Adresse nehmen. Lediglich die Dauer des Surfens und die Datenmenge werden erkannt. Was an Daten geladen wurde, bleibt unsichtbar, da der Datenstrom selbst verschlĂŒsselt ist. Möglich ist ĂŒber die Software, dass der PC die VPN-Verbindung direkt beim Hochfahren automatisch herstellt. Es handelt sich um eine gĂ€ngige 256- Bit-AES-VerschlĂŒsselung, wobei auch Kill-Switch oder „Auto Reconnect“ aktiviert werden können. Letzteres ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung der letzten Verbindung.

Sinnvoll ist „IPVanish“ zum Streamen, da z. B. Netflix in bestimmten LĂ€ndern das Angebot stark reduziert, die EinschrĂ€nkung dann durch VPN umgangen werden kann. Dazu ist es möglich, ĂŒber den gewĂ€hlten VPN-Server eine sofortige Verbindung aufzubauen und den Zugriff ĂŒber die USA zu machen, wo das Angebot deutlich umfangreicher ist. Durch die uneingeschrĂ€nkte Bandbreite ist das Abspielen aller Filme störungsfrei und fließend möglich.


ProtonVPN

protonvpn Von dem VPN-Anbieter „ProtonVPN“ gibt es eine kostenlose Version und mehrere kostenpflichtige Pro-Versionen mit erweiterten Funktionen. Der Provider hat seinen Sitz in der Schweiz, unterliegt damit strengen Datenschutzbestimmungen und gehört zu dem Unternehmen „Technologies AG“, das spezialisiert auf einen gesicherten Email-Verkehr ist.
Der VPN-Dienst ist noch relativ neu und ist durch einen umfangreichen Surfschutz und die gesicherte VerschlĂŒsselung aller Daten geprĂ€gt. Zu Beginn des Projekts ging es weniger um ein VPN fĂŒr die Masse als um die Bereitstellung einer gesicherten Kommunikation im Internet und im Email-Verkehr. Mittlerweile stehen eine hochwertige und standardisierte 256-Bit-AES-VEschlĂŒsselung und ein HMAC-SchlĂŒsselaustausch zur VerfĂŒgung. Eine Datenspeicherung ĂŒber Protokolle der AktivitĂ€t aller Anwendung findet bei „ProtonVPN“ nicht statt, so dass damit sichergestellt ist, dass unbefugte Dritte keinen Zugang zu den Daten haben oder diese sammeln können.

Schon die kostenfreie Version ermöglicht das Surfen mit VPN ĂŒber 3 Server in 3 LĂ€ndern, ist jedoch gegenĂŒber den anderen Varianten stark in den Funktionen begrenzt. Genutzt werden kann dabei nur ein GerĂ€t, wobei auch die Geschwindigkeit beschrĂ€nkt ist. Besser sind das Basis- oder Plus-Paket, wobei bei der Basis-Variante schon 116 Server in 16 LĂ€ndern genutzt werden können und bei der Plus-Variante dann auch die gleichzeitige Verwendung von VPN auf bis zu 5 GerĂ€ten hinzukommt und der Zugriff auf 360 Server in 26 LĂ€ndern möglich ist. Alternativ können Kunden auch die Visionary-Variante wĂ€hlen, die zwar umgerechnet etwa 26 Euro im Monat kostet, dafĂŒr dann die synchrone Nutzung auf 10 GerĂ€ten gestattet.

Die Verbindung lĂ€uft ĂŒber mehrere Server und ist dafĂŒr erstaunlich schnell und findet ohne wesentliche Verzögerungen statt. Reduzierungen bei der Geschwindigkeit entstehen allerdings bei Up- und Downloads. Das macht den VPN-Dienst teilweise schwierig bei der Nutzung von Streaming-Diensten. Sehr gut ist die Auswahl der Server bei den verschiedenen Abos, die der Kunde individuell und nach eigenen Surf-BedĂŒrfnissen treffen kann. Das ist nicht nur in der Auswahl des Landes, sondern auch in der des Standorts oder der Stadt möglich. Dadurch kann eine optimale Verbindung aufgebaut werden. Die tatsĂ€chliche IP-Adresse wird dadurch verschleiert, indem das Tracking durch die Verbindung und Weiterleitung ĂŒber verschiedene Server verhindert wird.

ZenMate

zenmate Die Software von „ZenMate“ ist leicht zu installieren und ermöglicht optimale Lösungen fĂŒr das anonyme Surfen im Netz. Der Aufbau ist schnell und unkompliziert, die Geschwindigkeit ausreichend, um zu Surfen und zu Streamen. Es gibt eine kostenfreie Version und ein Premiumpaket, wobei letzteres auch ermöglicht, Tracking-Elemente zu blockieren.
Der VPN-Anbieter hat mittlerweile ĂŒber 45 Millionen Kunden und vertritt eine „No-Log-Policy“, die das Sammeln von Daten untersagt. Bei „ZenMate“ werden entsprechend keine Datenprotokolle angelegt oder Daten an Dritte weitergegeben. Der Dienst ist fĂŒr alle gĂ€ngigen GerĂ€te und Systeme geeignet und kann dann mit bis zu 5 GerĂ€ten gleichzeitig genutzt werden. Zur Auswahl stehen mehr als 30 Standorte mit Servern auf der ganzen Welt, wĂ€hrend das Unternehmen selbst seit 2013 von Berlin aus agiert, da in Deutschland strenge Datenschutzrichtlinien gelten.

AusgewĂ€hlt werden kann bei „ZenMate“ zwischen Paketen fĂŒr eine Laufzeit von 1 Monat, 1 Jahr oder von 2 Jahren. Die Kosten betragen bei dem 1-Monatspaket 10.99 Euro, bei dem 1-Jahrespaket 4,39 Euro pro Monat und bei dem 2-Jahre-Abo nur 2,25 Euro. Damit ist der Anbieter in der Langzeitnutzung sehr gĂŒnstig und gewĂ€hrt auch eine 30-tĂ€gige Geld-zurĂŒck-Garantie bei Nichtgefallen. Mit der Software ist nicht nur das VerschlĂŒsseln aller Daten möglich und das anonyme Surfen, sondern sie verhindert auch das Tracking, Malware und Werbung ĂŒber eine eigene Firewall. Kompatibel ist „ZenMate“ fĂŒr MAC, Windows, iOS, Android, fĂŒr Firefox, Chrome und Opera. „ZenMate“ verhindert die Vorratsdatenspeicherung, die ansonsten von Internetprovidern bei jedem Internetbesuch vorgenommen werden. FĂŒr die Anmeldung ist lediglich die Angabe der Email-Adresse notwendig, die der Identifikation des Nutzerprofils dient und zur Versendung der BestĂ€tigungsemails und Passwörter. „ZenMate“ verwendet ein aufwendiges Verfahren, um auch diese Daten zu anonymisieren, so dass auch der Anbieter selbst keine RĂŒckschlĂŒsse auf die wirkliche IdentitĂ€t des Kunden ziehen kann. Das gilt auch fĂŒr alle Server, die zur VerfĂŒgung stehen und unter die strenge deutsche Gesetzregelung fallen.


Avira Phantom VPN

avira FĂŒr das weitgehend sichere und anonyme Surfen im Netz gibt es von „Avira” den Dienst „Avira Phantom VPN”. Dieser sorgt dafĂŒr, dass eine verschlĂŒsselte Verbindung aufgebaut wird, die zwischen dem PC des Anwenders und der von „Avira“ zur VerfĂŒgung gestellten Server besteht und gewĂ€hrleisten soll, dass unbefugte Dritte den gesamten Datenaustausch und Verkehr nicht einsehen oder mitlesen können. Auch das Tracking des Standorts wird verhindert, wodurch wiederum die LĂ€ndersperre umgangen werden kann, damit auch Inhalte sichtbar werden, die im Ausland ansonsten gesperrt sind, darunter viele Streaming-Dienste. Das ist durch das Verschleiern der IP-Adresse möglich. FĂŒr das Smartphone oder Tablet steht eine dazugehörige App zur Auswahl, die kostenlos heruntergeladen werden kann und eine DatenĂŒbertragung bis zu 500 MB gestattet. Damit ist das Datenvolumen allerdings stark begrenzt.

„Avira Phantom VPN” ist in diesem Sinn ein kostenloser Dienst, wobei auch die Möglichkeit besteht, eine Pro-Version zu nutzen, die dann im Monat 5,95 Euro kostet. Bei der Verwendung der Pro-Version ist der erste Monat gratis. Im Dienst enthalten bleibt bei beiden Versionen das Verschleiern der IP-Adresse, so dass die vertraulichen Daten geschĂŒtzt sind und die Verbindung in alle Internetnetzwerke gesichert wird. FĂŒr die Pro-Version ist allerdings eine Registrierung notwendig. DafĂŒr ist die Lizenz jederzeit kĂŒndbar.
Positiv ist, dass bei „Avira Phantom VPN“ eine flĂŒssige und störungsfreie Performance möglich ist. Eine breite Auswahl an virtuellen Standorten weltweit hilft dabei, das Geoblocking einfach zu umgehen und Zugang zu allen Internetseiten zu erhalten. Dabei erstellt „Avira“ keine Protokolle, so dass auch der Anbieter nicht erkennen kann, welche Webseiten besucht werden. Das Nutzen von Torrents ist möglich.

Das Programm lĂ€uft dabei synchron auf allen GerĂ€ten gleichzeitig und ist einfach zu bedienen. Eine EinschrĂ€nkung fĂŒr die verwendeten GerĂ€te gibt es nicht. Das IPv4- und IPv6-Protokoll wird bei Bedarf unterstĂŒtzt. Auch ein kostenloses Dashboard steht zur VerfĂŒgung. DarĂŒber können Ortungs-Tools aktiviert oder der Sicherheitsstatus verfolgt werden. „Avira“ misst jedoch den Datenverbrauch, um die eigenen Kosten fĂŒr die Bereitstellung der Infrastruktur kalkulieren zu können. Verwendet wird fĂŒr die VerschlĂŒsselung der 256-Advanced-Encryption-Standard, der weltweit die Norm ist und auch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten der VerschlĂŒsselungstechnologie bietet.


Perfect Privacy VPN

perfect-privacy Ein etwas teurerer Anbieter von VPN ist “Perfect Privacy VPN”. Das Unternehmen hat den Sitz in der Schweiz und bietet ausgefeilte und moderne Sicherheitsfunktionen ĂŒber vier VPN-Server in verschiedenen LĂ€ndern, die gleichzeitig genutzt werden können und das Surfen vollstĂ€ndig anonymisieren. Kompatibel ist „Perfect Privacy VPN“ fĂŒr alle gĂ€ngigen Betriebssysteme und Router. Auch mobile Lösungen sind geboten, ebenso ein umfangreicher und zuverlĂ€ssiger Kunden-Support.

Der Schutz der PrivatsphĂ€re soll fĂŒr jeden Kunden gesichert sein, was dann auch mit sich bringt, dass Logfiles nicht gespeichert werden. „Perfect Privacy VPN“ gibt es seit 2008 und erlaubt den Anwendern eine große Auswahl von firmeneigenen Servern, die an beliebten Standorten verteilt sind. Das gestattet auch eine uneingeschrĂ€nkte Bandbreite und eine Surfgeschwindigkeit bis zu 1.000 Mbit/s. Es gibt sinnvolle Features und verschiedene Pakete, wobei keine Traffic-Begrenzung besteht. Die Software ist ĂŒbersichtlich und einfach aufgebaut und ermöglicht die Nutzung fĂŒr alle User ohne Vorkenntnisse. Möglich sind eine freie Auswahl der Server, die Einrichtung einer Firewall, der DNS-Leakschutz und ein schneller Serverwechsel. Zur VerfĂŒgung stehen 8-Port-Weiterleitungen, wĂ€hrend die Ping-Zeiten in Echtzeit durch den Kunden jederzeit ĂŒberprĂŒft werden können.

Auch bei „Perfect Privacy“ ist eine kostenlose Version nicht geboten. Kunden können aus drei Abos wĂ€hlen, die eine Laufzeit von 1 Monat, 1 Jahr und 2 Jahren haben. Das 1-Monatspaket kostet 12,99 Euro, das 1-Jahrespaket 9,99 Euro pro Monat und das 2-Jahrespaket 8,95 Euro, so dass zwischen den Abos geringfĂŒgig Kosten gespart werden können. Ansonsten ist der Anbieter relativ teuer. Alle Versionen bieten ein unbegrenztes Datenvolumen mit großer Bandbreite, eine Blockfunktion fĂŒr Tracking-, Werbe- und Phishing-Domains und die Stealth-VPN-Technologie, um auch das VPN als eine normale Internetverbindung zu tarnen und so ein Erkennen fĂŒr Webseiten zu verhindern, die in der Lage sind, VPN zu unterdrĂŒcken. Damit bietet der Service eine hohe QualitĂ€t und Garantie fĂŒr das sichere und anonyme Surfen und das Entsperren von Inhalten und Webseiten.

Hotspot Shield

hotspot-shield Der amerikanische VPN-Dienst „Hotspot Shield“ wird von dem Unternehmen „AnchorFree Inc.“ seit 2005 bereitgestellt. Möglich ist fĂŒr Kunden so der sichere und private Zugriff auf das Internet und alle sozialen Netzwerke, auf Streaming-Dienste und Gaming-Plattformen. „Hotspot Shield“ bietet ein patentiertes VPN-Protokoll mit hoher Surf-Geschwindigkeit und ĂŒber 1.000 Server verteilt auf 25 Standorte weltweit. Möglich sind dadurch die Anonymisierung der IP, das Umgehen von Zensursperren und das Verbergen des eigenen Standorts.

Die Daten werden per VPN verschlĂŒsselt, wĂ€hrend der Anbieter darauf verzichtet, die Surf-AktivitĂ€t der Kunden zu protokollieren. Teilweise kamen jedoch vermehrt GerĂŒchte auf, dass das Programm bestimmten Providern das Ausspionieren der Daten ermöglicht. So soll eine Verbindung zur NSA bestehen, wobei es sich hier jedoch nicht um seriöse Quellen handelt. Geboten ist der Kill-Switch-Schutz, der immer dann eingeschaltet werden kann, wenn die Verbindung sekundenweise unterbrochen wird und so eine geringfĂŒgige SicherheitslĂŒcke entsteht.

Vorteile des VPN-Dienstes sind die leichte Konfiguration und Installation, der gute Überblick und der damit leichte Einstieg in die Materie. Das liegt allerdings auch daran, dass bestimmte Features nicht zur VerfĂŒgung stehen. GegenĂŒber anderen Anbietern weist „Hotspot Shield“ keine gesonderten oder erweiterten Funktionen auf. Dennoch kann VPN mit bis zu 5 GerĂ€ten gleichzeitig genutzt werden, wobei es keine EinschrĂ€nkungen in den einzelnen Paketen gibt. Eine Auswahl oder Speicherung bestimmter Server ist nicht möglich, was den modernen Umgang mit dem Dienst stark begrenzt.

In Hinblick auf die Kosten ist der VPN-Anbieter relativ teuer. Eine kostenlose Nutzungsmöglichkeit besteht nicht, gleichzeitig umfasst das Angebot drei typische Pakete, wobei das Monats-Abo monatlich 15,99 Euro kostet und nicht durch bestimmte Features besticht. Die beiden anderen Varianten kosten als Halbjahres-Abo 10,99 Euro und als Jahres-Abo 6,99 Euro im Monat. Damit ist „Hotspot Shield“ kaum fĂŒr eine langfristige Anwendung geeignet und hilft auch nicht, Kosten einzusparen. Wie bei anderen Anbietern ist allerdings auch hier eine 30-tĂ€gige Geld-zurĂŒck-Garantie gewĂ€hrleistet. GrundsĂ€tzlich sind die ersten 7 Tage nach der Anmeldung als Testphase gedacht und damit kostenlos. In dieser Zeit kann die Software ausreichend in Anspruch genommen werden.

DafĂŒr ist bei dem Anbieter eine höhere Surf-Geschwindigkeit geboten, die auch das störungsfreie Nutzen von Netflix oder anderen Streaming-Diensten möglich macht. Die Bandbreite ist unbegrenzt und in dieser Form in allen Tarifangeboten gegeben. Das Datenvolumen spielt daher fĂŒr Anwender keine Rolle, so dass auch bei Downloads keine Probleme und Verzögerungen aufkommen. Die bereitgestellte App fĂŒr mobile GerĂ€te kann zwar kostenlos heruntergeladen werden, erfordert jedoch sofort die Wahl eines der drei Pakete und damit die direkte Bezahlung. Die Bedienung ist auch hier einfach und intuitiv möglich. Ebenso unkompliziert ist das Registrieren und Einloggen mit einer sehr schnellen Verbindung zum Server.

UnterstĂŒtzt werden von diesem VPN-Anbieter alle gĂ€ngigen Betriebssysteme, jedoch keine Router oder Smart TV. Genutzt werden kann der Dienst entsprechend nur am PC oder auf mobilen GerĂ€ten, nicht ĂŒber moderne Devices, wie es andere Anbieter gestatten. Durch die geringe Auswahl an Serverstandorten bleibt „Hotspot Shield“ nur fĂŒr wenige Anwendungen interessant und stellt dazu auch immer automatisch eine Verbindung zu einem amerikanischen Server her, bevor ein anderer Server ausgewĂ€hlt werden kann. Vorteile bleiben der schnelle Verbindungsaufbau und die hohe Surf-Geschwindigkeit.

VPN Anbieter Testsieger

Der Testsieger der Redaktion ist ExpressVPN, das beste Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis bietet NordVPN – Siehe Vergleichstabelle oben auf dieser Seite.

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