Umfrage

Was ist Ihnen das wichtigste beim Strom-Sparen am Computer?

Ergebnisse

Loading ... Loading ...

Archiv

Startseite » Green-IT News » NVidia Optimus: Hybrid-Grafik für Notebooks

NVidia Optimus: Hybrid-Grafik für Notebooks

Autor: Bjoern Bookmark and Share

NVidia hat die Hybrid-Grafik zumindest für Notebooks wiederentdeckt und weiterentwickelt: Optimus heißt die neue Technik, die bei Bedarf vollautomatisch zwischen IGP und diskreter GPU hin- und herschaltet. Allerdings gibt es Optimus vorerst nur für Note- und Netbooks.

Das Dilemma: Integrierte Grafiklösungen (IGPs), sei es im Chipsatz oder, wie bei Intels aktuellen Arrandale-CPUs, auf dem Prozessor-Die integriert, bieten wenig Leistung aber auch einen niedrigen Stromverbrauch. Diskrete Grafiklösungen (GPUs) wie NVidias 200M, 300M und bald auch 400M Mobil-Grafik-Serien bieten deutlich mehr Performance, dafür hält der Akku aber bei weitem nicht so lange.

Bisher gab es nur die Möglichkeit über Funktionen wie NVidias Hybrid-Power explizit zwischen den zwei Grafik-Lösungen umzuschalten, was aufgrund von diversen Problemen aber nur höchst selten verwendet wurde. Optimus ist quasi die Weiterentwicklung von Hybrid-Power: Mit dieser neuen Technik wird ganz automatisch immer auf die optimale Grafik umgeschaltet: Im normalen Desktop-Betrieb arbeitet die IGP, wird mehr Grafikleistung benötigt, beispielsweise durch das Starten eines Spiels, das Abspielen von HD-Videos oder ähnlichem, wird vollautomatisch und ohne Verzögerung auf die GPU gewechselt. Der Benutzer soll davon rein gar nichts mitbekommen.

Das ganze funktioniert aber nur mit Windows 7, denn erst das neueste Windows bietet die Möglichkeit zwei Grafiktreiber gleichzeitig zu verwenden. Vorher, für beispielsweise Hybrid-Power, waren spezielle Treiber nötig, damit zwischen den Grafiklösungen umgeschaltet werden konnte. Ein weiterer Nachteil von Optimus: Das System erkennt selbständig, ob Umgeschaltet werden soll, oder nicht. Es scheint keine Möglichkeit zu geben, explizit nur eine der beiden Grafiklösungen zu verwenden. Dazu werden Profile für verschiedene Anwendungen verwendet, die regelmäßig von NVidia erweitert werden müssen, damit auch neue Software richtig erkannt und behandelt wird.

Optimus soll zunächst mit Intel-IGPs (Arrandale-CPUs, Atom N400 CPUs mit integrierter Grafik sowie Penryn-Chipsätzen) und NVidia-Karten ab der GeForce 200M-Serie sowie ION 2 Chipsätzen funktionieren. Ob Optimus irgendwann auch für Desktop-Systeme kommen wird ist leider eher fraglich. Die ersten Notebooks mit Optimus werden von Asus kommen: Die Notebooks Asus UL50Vf, N61Jv, N71Jv, N82Jv und U30Jc werden alle Optimus verwenden und sollen schon bald verfügbar sein.

Quellen: NVidia, HT4U, Fudzilla

Jetzt diesen Beitrag kommentieren!

 10. Februar 2010   Tags: , , , ,   Kategorie: Green-IT News


Kommentare & Trackbacks

Kommentare

Bisher keine Kommentare.

Kommentar abgeben


Trackbacks

Bisher keine Trackbacks.