Rekordumsätze bei OLED-Displays, OLED Notebooks ab 2010
Autor: Bjoern
Der Umsatz auf dem weltweiten Markt für OLED-Displays hat im zweiten Quartal 2009 um 32 Prozent gegenüber dem ersten Quartal zugelegt. Noch sind vorwiegend Handys und andere portable Geräte der Grund hierfür, ab Ende 2010 sollen aber auch erste OLED-Displays in Note- und Netbooks sowie TV-Geräten das Wachstum weiter ankurbeln.
192 Millionen US-Dollar betrug der durch OLED-Displays erzielte Umsatz im zweiten Quartal diesen Jahres. 22 Prozent mehr, als im gleichen Quartal letzten Jahres. Für das Wachstum ist noch der Verstärkte Einsatz von OLEDs in Handy-, Media-Player- und Kamera-Displays verantwortlich. Allein 15 neue Handys mit den sparsamen Aktiv-Matrix-OLED-Displays (AMOLED) kamen 2009 bisher auf den Markt. Die Anzeigen von Mobilgeräten werden immer größer, entsprechend steigt auch der Strombedarf dieser. AMOLEDs bieten einen entscheidenden Vorteil in Sachen Akkulaufzeit, da sie wesentlich sparsamer sind, als Passiv-Matrix-OLEDs oder herkömmliche Displays.
Bis 2016 soll der OLED-Markt einen jährlichen Umsatz von über 6 Milliarden US-Dollar erreichen. Schon ab dem nächsten Jahr sollen erste Note- und Netbooks mit der neuen Display-Technologie ausgerüstet werden. Auch die Größen verfügbarer OLED-Fernseher und Monitore sollen stetig wachsen: Von 20-29 Zoll in 2010 und Diagonalen von 30 Zoll und mehr sind für Ende 2011 vorhergesagt.
Stimmen die Einschätzungen der Experten, ist mit rosigen Zeiten für Strom sparende Monitore zu rechnen. Bleibt zu hoffen, dass auch Qualität und Lebensdauer der Geräte stimmig werden.
Quellen: ZDNet.de, DisplaySearch




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