Neuer Patch für Linux-Kernel verringert Stromverbrauch
Autor: Stephanos
Der Linux-Kernel 2.6.39 hatte anscheinend ein kleines Problem mit dem Stromverbrauch. Durch ein Update des aktuellen Linuxkernels konnte der Stromverbrauch wieder auf Normal-Niveau gesenkt werden. Durch einen Fehler im Kernel konnte der Stromverbrauch bis zu 30 Prozent höher liegen als normal. Ende April war bei Benchmark-Tests der Webseite Phoronix aufgefallen, dass der Stromverbrauch im aktuellen Ubuntu 11.04 um einiges höher ausfiel, als bei Kernels, die älter als die Version 2.6.35 sind.
Durch Patchen des Kernels auf die Version 2.6.39.1 sowie 2.6.38.8 kann der Stromverbrauch wieder normalisiert werden. Dies wird durch ein Verringern der Aufwachzyklen des Prozessors aus dem Ruhemodus erreicht.
Leider konnte noch nicht festgestellt werden, ob das Update wirklich allen Nutzern helfen kann. Laut neuen Bechmarks liegt die Stromaufnahme der gepatchten Kernels noch immer über dem des Kernels 2.6.37. Bei den neuesten Kernels wird eher von einer weiteren Optimierung des Energiemanagement ausgegangen.
Quelle: Golem




War auch traurig genug, das man diesen Bug über zig Kernelversionen mitgeschleppt hat. Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie sich dieser Kernel wohl auf mein HTC Desire auswirkt, wenn er angepasst wurde.