Einsatz von SSD in Rechenzentren
Autor: Stephanos
Der Einsatz von SSD (solid state disk) in Rechenzentren hätte ein enormes Stromsparpotenzial. Würde sich diese Technik weltweit durchsetzen, könnten von 2008 bis 2013 über 160 000 Megawattstunden Strom gespart werden, sagt das Markforschungsunternehmen iSuppli.
Dabei geht der Analyst davon aus, dass nur die 10 Prozent der Festplatten ausgetauscht werden, die im schnelldrehenden High-End Bereich liegen, also jene Platten, die für schnelle Lese-und Schreibvorgänge benötigt werden.
Ausgegangen wird davon, dass die SSDs nur die Hälfte der durchschnittlichen 14 Watt verbrauchen, die die gängigen Highendfestplatten mit 15.000 Umdrehungen in der Minute benötigen. Dabei rechnet der Analyst schon sehr konservativ, da Intel bereits Business-SSDs im Programm hat, welche nur 2,4 Watt verbrauchen.
So hätte der Umstieg auf SSDs im “Short-Stroked”-Bereich (sehr schnelle Lese- und Schreibvorgänge von Transaktionsdaten) im Jahre 2008 ein Einsparpotenzial von sieben Megawattstunden (MWh) gehabt. Im gesamten Zeitraum wären 166.643 MWh eingespart worden. Sobald SSDs in Unternehmens-Rechenzentren eingesetzt würden, wäre das ein Segen in Sachen Energieverbrauch, so Krishna Chander, iSuppli Senior Analyst Storage Systems.
In der Studie wird allerdings davon ausgegangen, dass nur 5 Prozent des gesamten Festplattenmarktes ausgewechselt würden. Also nur der oben genannte High-End-Bereich. Würden sich SSDs auf dem Markt noch umfassender durchsetzen, könnte das Einsparpotenzial noch bis zu 20 mal höher liegen.
Quelle: TecChannel



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