Acer Aspire R3600 (Nvidia ION) im Test
Autor: Stephanos
Da die verschiedenen Nvidia IONs nun langsam erhältlich sind, kommen auch immer mehr Testberichte heraus. Die Computerwoche hat gerade so einen Test veröffentlicht. Der Acer Aspire R3600 wurde hier auf Herz und Nieren getestet.
In Gegensatz zu den älteren Nettops hat Acer als einer der ersten Hersteller statt auf den Intel 945GME-Chipsatz auf den Nvidia ION gesetzt. Dieser ist im Gegensatz zu Intels schon etwas in die Jahre gekommenen Chipsatz doch erheblich leistungsstärker, gleichzeitig aber auch stromsparender.
Der Acer Aspire R3600 Revo mit den Maßen von nur 180 x 180 x 30 Millimetern fällt in die sehr kompakte Klasse der Nettops. Dadurch kann der Nettop mit der mitgelieferten VESA-Halterung direkt am Monitor befestigt werden. Alternativ wird aber auch ein Ständer mitgeliefert.
Folgende Hardware ist in dem von Computerwoche getestetem System verbaut:
- Intel Atom N230 mit 1,6 GHz
- 2x 1 Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher
- 2,5-Zoll-Festplatte mit 160 GB
- Nvidia Ion-Chipsatz Nvidia MCP7A
- 10/100/1000-MBit-Netzwerkchip
- WLAN-Modul Atheros AR5007EG mit 802.11g-Standard
- HDMI
- eSATA-Port
- D-Sub-Monitorausgang
- sechs USB-2.0-Buchsen
- Kartenleser (MMC, MS, MS Pro, SD, XD)
- Kopfhörer- und Mikrofon-Buchse
- Maus und verkleinerte Tastatur
- Netzteil
- VESA-Halterung und transparente Standfuß
Im Test hatten die Kollegen wohl allerdings einige Probleme beim Abspielen von Full-HD Inhalten. Ruckelfrei liefen nur Filme in 720p-Auflösung. Eine vollständige Erklärung kann man in dem Test nachlesen.
Auf sehr niedrigem Niveau lag aber der Stromverbrauch im Idle-Mode, sowie unter Last. Hier verbraucht der Acer Aspire R3600 Revo im Idle nur 22,8 Watt, unter Last sind es 32,5 Watt. Also alles in allem sehr anständige Werte. Der Standby-Verbrauch liegt bei 3,7 Watt, leider ist kein Netzschalter vorhanden, so dass hier immer Strom verbraucht wird.
Quelle: Computerbase



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