Wie grün ist grün? – Green-PC-Angebote unter der Lupe

Autor: Bjoern

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Einleitung

Foto: © Klaus Uwe Gerhardt / PIXELIO

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Alle reden von Green-IT aber keiner macht es? Mitnichten: “Grün” ist in und das zeigt sich auch in den Angeboten diverser PC-Hersteller und -Händler. Da gibt es Greenline Modellreihen, Umwelt-PCs oder ganz einfach Green PCs. Wichtig ist, dass “Green” (oder Vergleichbares) irgendwo im Namen auftaucht und möglichst häufig darauf hingewiesen wird, dass ja ach so sparsame Komponenten verbaut wurden und man am Besten hunderte Euro pro Jahr an Energiekosten sparen kann. Das ist natürlich grundsätzlich nichts schlechtes, aber wie innovativ und “grün” sind solche Angebote wirklich?

Wir haben uns ganz naiv im Internet auf die Suche nach “grünen” Komplettrechnern begeben und die gefundenen Angebote einmal genauer unter die Lupe genommen. Eines gleich vorweg: Wir haben keines der beworbenen Systeme gekauft und getestet, sondern gehen bei unserer Bewertung von der Beschreibung des jeweiligen Systems aus. Bei allem Computern handelt es sich sicherlich um solide und vernünftige Geräte. Nur über die Art und Weise, wie diese beworben werden und wie “grün” sie wirklich sind lässt sich streiten.

Die folgenden Angebote haben wir uns herausgepickt:

Gefunden haben wir einige mehr, aber diese drei und ihre Angebote werden wir im Folgenden exemplarisch ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Vorher aber eine kleine Anleitung zum erfolgreichen Angebot eines grünen PCs, die wir nach unseren Betrachtungen der genannten Webseiten und anderen ähnlichen Anbietern erstellt haben.

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Kommentare

  1. Wie wäre es wenn ihr regelmäßig mal aktuelle green PCs zusammenstellen würdet? Einfach mal aktuelle Komponenten sammeln und einen Durchschnittspreis / -verbrauch errechnen. Als Vorschlag für Menschen die solch einen PC suchen?

    • Die Idee hatten wir auch schon und sind auch dabei das umzusetzen – bis wir aber endlich mal einen “GCP Green PC” vorschlagen können wird es noch ein wenig dauern – vorwiegend weil wir viel zu viele Ideen haben und diese versuchen umzusetzen. Aber er wird kommen, unser Vorschlag zum Green PC.
      Bis dahin (und auch dann) sind Vorschläge, Ideen und Fragen dazu im Forum herzlich willkommen.

  2. Zitat: “In den Classic.Green verbauen wir weiterhin nur, die eigentlich für den Notebookmartk entwickelten, 2,5 Zoll Festplatten (…) — Löblich, aber um was bitte handelt es sich bei dem speziell entwickelten Adapter-System? Und leider wird auch nicht verraten, welche 2,5″ HDD verbaut wird. ”

    Doch steht bei „Technische Daten“ und zwar die: 250GB 2,5″ SATA Festplatte (Seagate)

    Ist das jetzt gut oder nicht? Leider findet man kaum Angebote und Tests für ÖKO PCs und selber bauen ist auch nicht so mein Ding. Da werd ich mir wohl den Classic Green bestellen (müssen). Es mag bessere Möglichkeiten geben aber woher nehmen?

    • Naja, es gibt eben leider nicht einfach “die” 250GB 2,5″ SATA Festplatte von Seagate, sondern verschiedene die darauf passen würden, und wenn schon damit geworben wird, dann wäre eine exakte Angabe schön.

      Wirklich schlecht sind die PCs nicht, aber bei weitem nicht so grün, wie sie vorgeben zu sein. Wenn Du Hilfe bei der Entscheidungsfindung suchst kannst Du gerne einen Thread im Forum dazu eröffnen. Am besten Du beschreibst erstmal was Du damit machen möchstest, bzw. was Dein Wunsch-PC können sollte, denn die Entscheidung ist erstmal die wichtigste.

      • Einen Thread eröffnen lohnt nicht. Nach Lage der Dinge werde ich bei Lions Computer diesen PC:
        http://www.lionsmedia.de/Stromsparender-PC/Green-PC/Black-Hawk::26379.html

        für 329,- € in der Basiskonfiguration bestellen. Das ist was die verbauten Teile betrifft fast dasselbe wie beim Classic Green, aber 110 € günstiger. Eventuell werd ich mir noch einen 1 GB Arbeitsspeicher billig organisieren und das Ding aufrüsten. Der Mehrpreis im Lions PC – Konfigurator für größeren Arbeitsspeicher und manches andere scheint unangemessen.

        Was der PC alles können sollte weiß ich nicht so genau. Kein Notebook, Spiele nicht, aber etwas flexibel möchte ich schon sein. Einen Mini PC mit Atom möchte ich deshalb auch nicht und es gibt wie schon geschrieben kaum Alternativen, wenn man mit der Priorität Strom zu sparen einkaufen möchte. Bei Mediamarkt und so macht da keiner Werbung mit. Der Aufwand etwas zu finden oder das Fachwissen zu erwerben sich im Versandhandel selber einen gut abgestimmten PC (kostengünstig) zusammenzustellen scheint auch nicht angemessen. Alle möglichen PC Angebote zu untersuchen ist auch fragwürdig weil die Einzelteile zumeist gar nicht genau angegeben werden. Bei den wenigen “grünen PCs” die angeboten werden hat man als Laie wenigstens etwas die Sicherheit das keine stromfressenden Komponenten verbaut werden und alles (etwas) aufs Strom sparen abgestimmt ist. Ein Computerfachmann mag manches kritisch sehen, aber als Laie sieht man sonst gar nichts.

        Tschüss

        • Ich muss Dir recht geben, für den Laien sind die meisten Angebote sehr undurchsichtig und es ist schwierig sich ohne Vorkenntnisse damit zu beschäftigen und einzulesen. Es wird Zeit, dass wir es endlich mal schaffen unsere Empfehlungen zusammenzustellen.

          Zum Lions-Angebot: Schlecht ist der Rechner nicht unbedingt und sparsam dürfte er auch sein, aber er ist auch nichts wirklich besonderes – es sind die Details und das Bewerben als ach so “grün” die ein wenig stören. Wenn es auch teurer sein darf, dann würde ich momentan ein System mit z.B. einem Intel Core i5 661 empfehlen, das würde aber sicherlich über dem Preis für den AMD-Rechner liegen. Man könnte grob sagen: Intel ist sparsamer, AMD billiger. Bei einem AMD-System (gerade mit einem Athlon II oder Phenom II) sollte es ein Board mit DDR3-RAM und AM3-Sockel sein (z.B. 785G-Boards – die 780G haben einen AM2+ Sockel und unterstützen meist nur DDR2-RAM). DDR3 ist nicht nur schneller sondern auch sparsamer und AM3 bietet mehr Stromsparfunktionen als AM2+. Der Lions-PC hat übrigens scheinbar ein 780G-Board (was man aber auch erst sieht, wenn man den Konfigurator startet).

          • Hm, ich würde ja eventuell ein Intel Core i5 661 mit einem 80+ Gold Netzteil, DDR3-RAM, einer sparsamen Notbook oder sonstigen „Green Line“ Festplatte und sowieso einem sparsamen Mainboard mit integriertem Grafikkern kaufen.

            Dass Problem ist nur: Ich finde keinen Shop der mir eine größere Auswahl Öko – PCs anbietet. Oder der überhaupt einen stromsparenden PC bewirbt der nicht diese AMD Dinger drin hat. Abgesehen von diesen Nettops mit beschränkter Nutzbarkeit die ich auch nicht möchte.

            • Das Problem mit den “Fehlenden” Intel-Öko-PCs mag daran liegen, dass Intel kaum extra sparsame Versionen seiner CPUs anbietet (mal abgesehen von Mobil-CPUs), AMD aber schon. Und es klingt besser, wenn man einen PC mit einer “Energy Efficient” CPU ausstatten kann, als mit einer ganz normalen, die aber sowieso schon sparsamer ist.

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