Review: LEX BRIK 3I270D Mini-PC
Autor: Helix
Gerade einmal 18,5 x 13 x 5 cm misst der Kleinstrechner, und dennoch hat er den Anspruch, unsere Großen Computer zu ersetzten. Ob dies gelingt? Dazu bedarf es zunächst einen Blick auf die genaue Ausstattung des Kleinen. In seinem Gehäuse, welches vollständig aus massivem Aluminium gefertigt ist, steckt allerlei Hightech, die vor rund 10 Jahren noch die Ausmaße eines Einbauschrankes benötigt hätte.
Herzstück des Lex Brik 3I270D (BK3741S-00A) ist ein Intel Atom N270 Prozessor mit einem Takt von 1,6 GHz. Hyperthreading (HTT) macht aus dem einen physikalischen Prozessorkern zwei logische, was die Auslastung der vorhandenen Ressourcen teils merklich verbessert. Doch der Prozessor alleine macht noch keinen Computer aus.
Ihm zur Seite steht ein Intel 945 GSE Chipsatz (Der eigentlich zu Pentium 4 Zeiten, etwa 2005, zeitgemäß war. Damals wollte man mit der vorhandenen Technik schnell neue Produkte auf den Markt werfen– eine Fehlentscheidung, wie sich später noch herausstellen sollte). In den Chipsatz ist auch die Intel GMA Grafikeinheit integriert, die die Videoausgabe übernimmt, leider jedoch nur über VGA.
Der Arbeitsspeicher unseres Testmodells (667 MHZ DDR2 RAM) misst 1 GB und ist direkt auf das Mainboard aufgelötet. Erweitern lässt sich dieser mangels eines SODIMM Slots jedoch nicht (auch wenn dieser auf dem Mainboard in Form der Lötkontakte ausgeführt ist). Ganze vier Gigabit LAN Ports (Realtek 8227) sowie zwei USB 2.0 Anschlüsse runden das System ab.
Eine Festplatte ist ab Werk nicht installiert, hier ist es dem Kunden überlassen ob er sich für eine (aufgelötete) SSD, eine einsatzbare Compact Flash Speicherkarte oder eine herkömmliche 2,5 Zoll Festplatte / SSD entscheidet. Wir nutzen für unsere Tests eine 160GB große Festplatte von Western Digital, da diese von der Größe recht gut mit dem Rest der Hardware harmoniert.





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