BytePac Kit – Öko-Festplattengehäuse aus Pappe im Test

Autor: Helix

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CONVAR, ein Spezialist für Datenrettung, hat vor kurzem sein Portfolio um ein innovatives Produkt erweitert, das heute im Mittelpunkt dieses Reviews steht: Das Festplattengehäuse BytePac. Die Idee dahinter ist simpel: Man nehme einen großen Pappkarton, falte ihn ein paar Mal und fertig ist das externe Festplattengehäuse.

Gut, ganz so einfach vielleicht auch nicht, soll das Gehäuse ja auch komfortabel aussehen, die Festplatten schützen und ohne Kleber auskommen. Daraus geworden ist ein System mit der Möglichkeit sowohl 3,5“ als auch kleinere 2,5“ Festplatten aufzunehmen, ohne dass dabei auf gute Zugänglichkeit oder den Komfort einer herkömmlichen externen Festplatte zu verzichtet werden soll.

Die Gehäuse selbst sind vollständig aus Pappe gefertigt und CONVAR wirbt unter anderem damit, dass sie “fair und sozial” in Deutschland gefertigt werden. Auch ist in den BytePacs keinerlei Elektronik enthalten, sondern diese ist getrennt von den Gehäusen völlig eigenständig zu verwenden. “Normale”, externe Gehäuse enthalten hingegen meist auch Elektronik. Das BytePac ist hier also “grüner”, da sparsamer im Ressourcenaufwand.

Lieferumfang

Für unseren Test hat uns CONVAR freundlicherweise ein BytePac-Starterkit zur Verfügung gestellt. Das Kit besteht aus einer Transport- und Aufbewahrungsbox für gleich drei Datenträger sowie den nötigen Kabeln sowie Strom- und USB-Adaptern um die Festplatten zu betreiben. Selbstverständlich besteht auch die Box aus Pappe, lediglich die Kabel sind aus nicht ganz so umweltfreundlichem Material gefertigt.

Aber betrachten wir doch zunächst einmal ein einzelnes BytePac: Dieses wirkt wie ein kleiner Aktenordner und hat ja irgendwie auch eine ziemlich ähnliche Funktion. Um das BytePac zu befüllen, müssen wir zunächst die Hülle abstreifen, die zu Beschriftung dient und ein unerwartetes Öffnen verhindert – clever durchdacht. Individualisten aufgepasst: Neben dem braunen Standard-Überzug gibt es viele weitere Designs mit Formen und Farben zum Nachbestellen, sodass man die Festplatte auch visuell gut voneinander unterscheiden kann.

Hat man nun das BytePac vor sich liegen, fallen zunächst die Lüftungslöcher an der Oberseite auf, sowie eine kleine „Klappe“ an der Unterseite, die ebenfalls weitere Lüftungslöcher freigeben kann. Im Inneren finden wir Halterungen, die 3,5″-Festplatten stets an Ort und Stelle halten sollen sowie die Passenden Adapter für die kleineren 2,5“ Modelle.

Faltet man das BytePac komplett auseinander, so erreicht der Karton etwa die Größe eines A3 Blocks, wie man ihn noch aus Schulzeiten kennt. Um das BytePac wieder zusammenzufalten muss man lediglich von außen nach innen vorgehen, was auf Anhieb gelingen sollte – wirklich komplex ist System nicht, aber darin liegt ja auch seine Genialität begraben. Aber kommen wir nun zum eigentlichen Test.

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  • Heiko

    Wenn man nicht gerade hunderte Festplatten jährlich in den Schrank stellt (und wer macht das schon?) dann würde ich auch in Zukunft lieber zu einer stabelbaren Festplattenbox von Conrad greifen, und die HDDs bei Bedarf über die Dockingstation anschließen. Das Anschließen geht einfacher, und die Box ist stabiler.
    Zwar ist die alternative aus Kunststoff, und nicht aus Pappe – aber wie gesagt: wie viele braucht der normale Mensch denn davon im Jahr? Das schlägt in der Umweltbilanz nicht wirklich zu Buche, würde ich mal behaupten…

  • Naja, da macht es ja wieder die Masse. Vielleicht nicht die Masse der Festplatten bei einer Person, aber die Masse an Festplatten bei vielen Personen, auch wenn jeder nur eine einzelne davon im Regal stehen hat.

    Für den Anschluss hätte sich Convar aber wirklich was Besseres einfallen lassen können. Das klingt ja doch nach ziemlichem Gewurschtel und nicht wirklich bequem. Eine Art Dockingstation wäre schön gewesen, nur ob da die Pappe langfristig mitspielen würde, da wäre ich mir nicht so sicher. So ist das nicht viel besser als mein “Universal-USB-zu-HDD-Adapter”, aber der hat auch nicht den Anspruch “bequem” zu sein.

  • Susanne Blister

    Was für ein Schmarren. Also dass sich so etwa TEST schimpft ist ja schon ein Hohn. Ich besitze seit ca. 2 Monaten ein Bytepac und muss eingestehen, das ich keine Fachfrau bin, aber das aufstecken der einzeln Kabel ist ja wohl so was von Kinderleicht – da schafft sogar meine Tochter und die ist erst drei.

    Mein Bytepac Kit kam in einer Box in der alle drei Boxen standen. Lasche abreisen und fertig ist eine Box in der man die 3 Packs super auf den Tisch stellen kann. Abfall fast null, nur die vordere Lasche fällt weg, und die hat meine Tochter zum malen bekommen.

    Das das Produkt nicht per DHL null Promille kommt kann doch nicht dem Produkt als “nicht so grün” angerechnet werden. Vielleicht fällt das nächste mal noch in die Bewertung ob der DHL Fahrer einen Strickpulli, Wollsocken und Jesus Latschen hatte.

    Das beste finde ich ja, dass gerade die Stärke von Bytepac als seine grösste Schwäche dargestellt wird. Das Netzteil, Interface und Kabel sind separat ! Dadurch lassen sich im Falle eines defektes genau die Komponenten austauschen die defekt sind. Zudem bietet das System eine super Flexibilität. So kann ich das Pack per eSATA an meinen Laptop anschliessen und per USB an meinen PC. Das geht nur mit externen Festplattengehäusen die einen s.g. Multi-Anschluss haben, die gibt es aber leider nicht für 40.00 Euro, zudem habe ich für 40.00 Euro 3 Gehäuse. Und falls ich mal einen PC habe der USB 3 besitzt wechsele ich einfach nur das Interface Teil von USB 2 zu USB 3 aus.

    Zudem lässt sich die Festplatte ohne Werkzeug wechseln – super Sache für Frauen. Nicht weil wir nicht mit Werkzeug umgehen können, sondern weil unsere “Männer” dieses immer verlegen … und wenn wir es mal brauchen ist es nicht da.

    Auch die Kühlung funktioniert. Meine Festplatte eine Samsung 1.5 TB wurde nie wärmer als 38° C. Und obwohl die HD teilweise 4-5h non-stop gelaufen ist. Der Spruch die Kühlung kann nicht gehen ist ein absoluter Quatsch. Hier hätte der Tester besser mal ein Messgerät in die Hand genommen oder einfacher die Smart Werte ausgelesen. Dann hätte er gesehen, dass das was nicht gehen kann super funktioniert.

    Ich kann nur sagen, dass das Pac super funktioniert. Auch lassen sich die HD’s klasse lagern und mit einem Klick wieder in Betrieb nehmen. Ein Cady ist sicherlich toll – aber das Problem der Festplattenlagerung besteht auch dort. Zudem ist die Schnittstelle beim Cady begrenzt und lässt sich nicht up-daten.

    Ich kann nur dem Tester sagen ” Wer sich zu grün macht den fressen die Ziegen “

  • Paketbote

    Hier geht’s doch um grün und dann muss sich so ein doch eigentlich überflüssiges Produkt – wenn man die Pappgehäuse weglässt ists gleich nochmal ökologischer, meine platten liegen so im Regal – auch gefallen lassen, dass da etwas andere Maßstäbe angesetzt werden. Und mich nervt es auch immer, wenn ich irgendwo nen usb-stick bestelle und der kommt in einem zwei mal ein Meter karton. Und Strickpulli, wollsocken und Jesuslatschen des Fahrers brauchen dann bitte auch ein Öko-Siegel, sonst fällt auch das durch ;)

  • Ich

    Das BytePac sieht schon schicker aus als nackte HDDs im Regal. Und geschützter sind sie dann auch. Also ich finds gut und überlege, ob ich mir so ein 3er Set holen werde. 14 Euro ist ja nicht die Welt.

  • Peter Strom

    Das ist ja ein lustiger Test ! Die Feststellung dass die Plastikkabel nicht umweltfreundlich sind finde ich sehr amüsant. Schön wenn schon solche Green IT Seiten die Vorteile an den Kunststoffgehäusen erkennen ! Vielleicht erkennt Ihr ja dann auch bald dass Atomstrom doch besser ist der von Wind und Sonne, denn die werden ja auch mit nicht umweltfreundlichen Kabel angeschlossen.

    Also dann liebe Leser, kauft Plastik- und Aluminium- Gehäuse die sind viel besser. Die werden auch alle mit Atomstrom in Asien hergestellt. Mit echtem guten super Weichmacher und Energiemengen dass man sich so richtig freut. Plastik ist Öko und super gut! Nachwachsende Rohstoffe aus Deutschland ist doch quatsch! Wo soll denn hier was nachwachsen ! Wir brauchen doch den Platz für die Müllkippen um den ganzen Plastikmüll zu deponieren.

    Wenn ein Öko-Portal schon von eon Werbung zeigt dann denke ich seit Ihr auf dem richtigen Weg.

  • Der Klaus

    Hä? Wo gings denn um Plastikgehäuse oder dass die besser wären!? Hab ich ne Seite übersehen? Ich will auch wissen, wo’s die Öko-Plasiktgehäuse gibt. Peter, mach mich schlau! Wie? Haupsache meckern? Och menno…

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